Herzliche Glückwünsche und ein dickes Waidmannsheil allen  Jungjägern des JJ-Kurses 2017/18 !

 

 

Mit dem 27. April 2018 war wieder ein Jungjäger-Lehrgang beendet.

30 Teilnehmer starteten Anfang Oktober, 28 meldeten sich zur Prüfung. Bei der Schießprüfung waren alle erfolgreich und bei der Freisprechung am 27. April konnten wir in unseren Reihen 21 frisch gebackene Jungjägerinnen und Jungjäger feiern . Unsere neuen Waidgenossinnen und Waidgenossen hatten dann sieben Monate Ausbildung und mehr als 300 Stunden Unterricht hinter sich. Die anspruchsvolle Prüfung lies sich nicht durch die bloße Anwesenheit im Unterricht bewältigen. Der Stoff musste in den Wochen vorher noch einmal wiederholt werden. Da blieb, wie bereits bei der Begrüßung angekündigt, tatsächlich keine Zeit mehr für andere Dinge.
Wir gratulieren unseren Neuen mit einem kräftigen Waidmannsheil! Wer nach der Prüfung nicht so recht weiß, was er jetzt mit der vielen zurückgewonnenen Freizeit anfangen soll, darf sich gerne auf der Seite der KJS Kiel umschauen und vielleicht einmal das Jagdhornblasen ausprobieren…?

 

Waffenschau mit Jägerflohmarkt

Am 07. Juli 2018 findet um 10 Uhr die dritte Waffenschau der KJS Kiel auf dem Schießstand Warder statt.
Ziel ist es dieses Jahr, neben der Waffenschau auch einen Jägerflohmarkt mit anzubieten.
Damit die Veranstaltung ein Erfolgt wird, bitte ich die jenigen, die etwas zum Verkauf anbieten möchten (Waffen und andere Dinge) um Anmeldung bei  jenny_ehmke@freenet.de
Mobil: 0151/16587899 (bitte auf die Mailbox sprechen oder SMS/ WhatsApp - ich melde mich!)

Wir hoffen auf viele Verkäufer und Besucher!
Ordnungsamt und Untere Jagdbehörde sind informiert, Einlass wie immer nur ab 18 Jahren und mit Erwerbsberechtigung.


Waidmannsheil
Jenny Ehmke

Auf der Jagd - wem gehört die Natur?

Kinostart für die Dokumentation ist der 10. Mai 2018. Ohne Pathos und mit großartigen Naturbildern zeichnet Alice Agneskirchner ein unvoreingenommenes Bild der Jagd. Der DJV ruft dazu auf, den Film zu unterstützen und verlost ab Ende April 70 Freikarten.
Kinostart ist am 10.Mai 2018. (Quelle: NFP marketing & distribution (NFP)

 

Auf keinen Fall verpassen: den Kinostart des Dokumentarfilms „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“.

Er zeigt Jagd und Jäger sehr wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ist ein filmisches Erlebnis mit wunderbaren Naturbildern, die man unbedingt im Kino auf sich wirken lassen sollte. Der Dokumentarfilm zeigt Jagd als gesellschaftliches Phänomen jenseits von Pathos und Natur-Tümelei. Er beschäftigt sich damit, was Natur ist, ob es sie noch gibt und wie der Mensch seinen Lebensraum mit dem Wildtier teilt.

Ob Landwirte, Jägerinnen und Jäger aus Deutschland oder die „Native Hunters“ der kanadischen Algonquin-Indianerinnen: Der Film veranschaulicht nachvollziehbar, dass jeder seine eigene Beziehung zur Jagd hat. Genauso stellt der Film dar, welche Auswirkungen die Jagd auf Wildtiere hat - beispielhaft auf Schwarz- und Rotwild, Reh, Gams oder Wolf. „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“ geht dem Mythos Bambi ebenso auf den Grund wie dem des bösen Wolfs. Regie führte die Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner, die selbst keinen Jagdschein hat. Ihr unvoreingenommener Blick von außen vermittelt dem Zuschauer ein neues, positiveres Verständnis der Jagd jenseits des gern gezeichneten Schwarz-Weiß-Bildes.

Offizieller Kinostart von „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“ ist am 10. Mai 2018. Wo genau der Film läuft, wird etwa ein bis zwei Wochen vor dem Start auf der offiziellen Filmseite www.wemgehoertdienatur.de veröffentlicht. Der DJV ruft Jägerinnen und Jäger auf, bereits jetzt Kinobetreiber in der Nähe auf den Film anzusprechen. Möglichst viele Zuschauer in den ersten Tagen machen den Film auch attraktiv für Programmkinos, die bisher keine Vorführung geplant haben. Warum also nicht mit Familie und Freunden oder der Jägerschaft einen Kinobesuch organisieren? Geeignet ist die Dokumentation für Kinder ab sechs Jahren (FSK 6).

Bereits am 9. Mai 2018 wird es einen bundesweiten „Kino-Event-Tag“ geben. Der Verleih des Films, NFP marketing & distribution (NFP), will dafür bundesweite Sonderaktionen initiieren, etwa Podiumsdiskussionen mit Jägern nach der Filmvorführung, Jagdhornbläserkonzerte oder Wildbret-Grillen als Rahmenprogramm. Ein Kino in Hessen hat bereits für den 15. Mai 2018 ein Rahmenprogramm organisiert, der Film ist restlos ausverkauft. Jägerinnen und Jäger, die eine Sonderaktion planen wollen, können sich mit Fragen und Anregungen an Jonas von Fehrn-Stender (NFP) wenden: E-Mail j.fehrn-stender@nfp.de; Telefon (0 30) 2 32 55 42 48.

Kinotickets gibt es im Vorverkauf ab Ende April über die Internetseite oder regulär an den Kinokassen - auch für ganze Gruppen. Ein starker Vorverkauf hilft dem Film. Der DJV wird ab Ende April 2018 auf der Internetseite www.jagdverband.de und in den sozialen Medien 35 mal 2 Freikarten für „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“ verlosen. Eingelöst werden können diese in allen beteiligten Kinos. Der offizielle Kino-Trailer gibt einen ersten Eindruck vom Film (Dauer: 1:43 Minuten): https://youtu.be/TjX4IUvDPaA .

Bei der Frühmahd Rehkitze und Niederwild schützen

Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher.

Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) machen darauf aufmerksam, dass die Frühmahd zusammenfällt mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähweise dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken, oder auch bei Bodenbrütern.

Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung (Vertreibung) helfen, Wildtierverluste zu vermeiden. Derartige Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Bei bestimmten Witterungsverhältnissen helfen auch Drohnen- und Infrarot-Technik. Vergrämung kann kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen, die unterschiedlichste Töne wie z.B. Menschenstimmen, klassische Musik oder auch Motorengeräusche in verschiedenen Lautstärken aussenden, hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Bereits eine Maßnahme zur Vertreibung wirkt, haben Experten herausgefunden.

Unabhängig davon fordern die Verbände die Politik auf, der Forschungs- und Innovationsförderung zur Wildtierrettung eine hohe Priorität einzuräumen. Besonders digitale Techniken haben das Potential, die Rettung von Rehkitzen und Niederwild nachhaltig zu unterstützen.
 

Video-Anleitung zum richtigen Mähen

 

Grundsätzlich gilt: Immer von innen nach außen mähen.

Quelle: DJV

 

 

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