Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Kiel e. V.

Zur Mitgliederversammlung 2021 mit Wahlen – in diesem Jahr ohne Trophäenschau – lädt der Vorstand im Namen der Kreisjägerschaft Kiel e.V. herzlich ein.

 

Diese findet statt am

 

Montag, den 18.10.2021, 19.30 Uhr,

Restaurant Tannenberg,

Projensdorfer Str. 251, 24106 Kiel.

 

 

Anträge für die Tagesordnung richten Sie bitte schriftlich bis zum 11.10.2021 an den geschäftsführenden Vorstand.

 

Nach den derzeit gültigen Corona-Landesverordnungen und Erlassen zum Umgang mit SARS-CoV-2 gilt für die Veranstaltung die 3-G Regel: Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen geimpft oder genesen oder negativ getestet (höchstens 24 Stunden alter Antigentest oder höchstens 48 Stunden alter PCR-Test) sein. Die entsprechenden Nachweise sind vor Beginn der Sitzung vorzuzeigen.

 

Wie im August im Mitgliederinfobrief per Mail schon mitgeteilt, sind bei dieser Mitgliederversammlung wichtige Wahlen durchzuführen. Deshalb bitten wir um zahlreiches Erscheinen.

 

Aber auch zu den weiteren diesjährigen Veranstaltungen freut sich der Vorstand der Kreisjägerschaft Kiel e.V.

 

Waidmannsheil

 

Georg Zacher

1. Vorsitzender

Niederwild Initiative Schleswig-Holstein: Landesjagdverband startet Förderung von Fanggeräten

Für das Jagdjahr 2021/22 fördert der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. den Kauf von Fallen. Pro Jagdbezirk kann im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ jeweils ein Antrag mit einer Förderung für max. zwei in der Bauart für Schleswig-Holstein zugelassene Fanggeräte gestellt werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich Mitglieder des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V.

 

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV SH) fördert den Kauf von Fallen durch seine Mitglieder. Die Förderung findet im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ statt, die vom LJV SH und dem „Arbeitskreis Niederwild im LJV SH“ durchgeführt wird. Die Förderung beläuft sich auf 50% des Kaufpreises jedoch max. 200€ pro Fanggerät im Rahmen des hierfür im Haushalt zur Verfügung gestellten Gesamtbudgets. Pro Jagdbezirk kann im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ jeweils ein Antrag mit einer Förderung für max. zwei in der Bauart für Schleswig-Holstein zugelassene Fanggeräte gestellt werden.

 

Um die Situation des Niederwildes und anderer Arten zu verbessern, bedarf es der Durchführung von biotopverbessernden Maßnahmen als Reaktion auf intensive landwirtschaftliche Nutzung. Hinsichtlich extremen Wetterereignissen und Wetterunbilden dienen Brachflächen und Blühstreifen als Rückzugsmöglichkeiten, die Schutz bieten. Damit all diese Maßnahmen erfolgreich sind, muss ein umfassendes Prädatorenmanagement gewährleistet werden. Mit der Bejagung von invasiven Arten wie dem Waschbär oder dem Marderhund sowie heimischen Raubsäugern wie dem Fuchs hilft die Fangjagd dem Niederwild und gefährdeten Bodenbrütern wie der Feldlerche, dem Kiebitz oder dem Braunkehlchen.

 

Gefördert werden deshalb Fanggeräte und Bausätze für die Errichtung von Fanggeräten zum Lebend- und Totfang. Zusätzliche Baustoffe/Verbrauchsmaterialien wie bspw. Schrauben, Bauholz, Draht etc. oder andere Materialien wie bspw. elektronische Fallenmelder, die bei der Fertigstellung und den Betrieb eines Fanggerätes benötigt werden, sind aktuell nicht förderfähig.

 

Der Förderungszeitraum beginnt ab 01. September 2021 und endet am 31. März 2022.

Der Antrag ist an die Geschäftsstelle des LJV SH zu richten
( ☎ 04347/9087-0, ✉ info@ljv-sh.de, Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek).

Wir wünschen viel Erfolg bei der Niederwildhege!

 

Die Firma „Krefelder Fuchsfalle“ gewährt allen Mitgliedern des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. einen zusätzlichen Rabatt von 20€ für Fallen, die im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ gefördert werden.
 

 

 

 

Jungjäger-Lehrgang hat noch wenige Plätze frei

(Kiel, 03.09.2021) Jährlich veranstaltet die Kreisjägerschaft Kiel e. V. einen Kursus zum Erlangen des ersten (Jahres-) Jagdscheins. So haben wir in den letzten zehn Jahren rund 300 Anwärter (und immer häufiger auch Anwärterinnen!) zur erfolgreichen Prüfung verholfen.

 

Auch wenn der Name "Grünes Abitur" andeutet, dass es sich bei dem Kursus um harte Kost handelt, sollte keiner Angst haben, das Wagnis der Jägerschulung und Prüfung einzugehen. Die Jagd ist auch heute noch in erster Linie ein Handwerk.

 

Für den kommenden Jungjäger-Lehrgang sind nur noch wenige Plätze frei. Interessenten melden sich bitte bei Ausbilungsleiterin Katharina Schmidt per Email unter: ausbildung@kjs-kiel.de

 

Die Kreisjägerschaft Kiel trauert um Wulf-Dietrich Müller

(Kiel, 18.08.2021) Die Kieler Kreisjägerschaft trauert um ihr langjähriges Ehrenmitglied Wulf-Dietrich Müller. Die Jagd war sein Leben.

 

Als Jäger im Jagdbezirk Mielkendorf hat er viele Jahre seine Kleinen-Münsterländer Jagdhunde ausgebildet und auf der Jagd geführt. Im Bläsercorps der Kreisjägerschaft Kiel blies er seit 1956 und fuhr 1957 zu seinem ersten Landeswettbewerb nach Pinneberg. Später wurde er Corpsführer und Bläserobmann sowie Ehrencorpsführer und Ehrenmitglied der Kreisjägerschaft Kiel.

 

Neben dem Brauchtum lagen ihm die Jagdhunde besonders am Herzen. So war er fast zwanzig Jahre Landesvorsitzender der Kleinen Münsterländer Vorstehhunde sowie Verbands- und Formwertrichter. Er erhielt Jagdeinladungen in über 80 Revieren.

 

Eine besondere Ehre wurde ihm durch den damaligen Umweltminister zuteil, der ihm einen Ehrenpreis für die Gestaltung seines Revieres mit seinen Mitjägern überreichte. Er hatte im Mielkendorfer Revier Gewässer renoviert, Hegebüsche angelegt und einige hundert Bäume gepflanzt. Ebenso wurde auch gewürdigt, dass er viele Jahre lang Kindern aus der Dorfschule die Jagd und Natur bei einer Waldbegehung erklärte.  Letztlich konnte er auf ein erfülltes Jägerleben zurückblicken, das sich immer an den Worten von Oskar von Riesenthal orientierte: „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagd, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“

 

Besonders das Kieler Bläsercorps trauert um seinen Kameraden, der sich 65 Jahre als aktiver Bläser und Förderer verdient machte.

 

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen.

 

Für das Kieler Bläsercorps

 

Elisabeth Fricke

 

Bläserobfrau

Jägerprüfung 2021: Erfolgreicher Kurs trotz Covid-19

(Kiel, 25.06.2021) Die Kreisjägerschaft Kiel (KJS) gratuliert insgesamt 24 neuen Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Jägerprüfung! Die Freisprechung und die Verleihung der Jägerbriefe fand am Freitag, den 25.06.2021 in Kiel-Rönne statt. Bei Spanferkel und kühlen Getränken ließ die Kursleitung den Kurs noch einmal Revue passieren. Der Kurs fand aufgrund der Corona-Krise in weiten Teilen digital statt.

 

 

Jährlich bildet die Kreisjägerschaft Kiel angehende Jagdscheinanwärterinnen und -anwärter für die Jägerprüfung aus. Auch in diesem Jahr war alles anders. Aufgrund der Corona-Situation war von allen Beteiligten Flexibilität gefordert. Nur durch das Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder sowie der Kursleiterin Katharina Schmidt gelang es schließlich den Kursbetrieb in digitaler Form weiter stattfinden zu lassen.

 
Umso erfreulicher ist es, dass die KJS insgesamt 24 frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjägern nach erfolgreicher Prüfung die Jägerbriefe überreichen durfte. Neben Kursleiterin Katharina Schmidt richtete auch der 1. Vorsitzende der Kieler Kreisjägerschaft Georg Zacher seine Worte und Glückwünsche an die neuen Waidfrauen und -männer. Auch der Kreisjägermeister Karlheinz Naecker richtete seine Worte an die Anwesenden.
 
Die beste Prüfung legte Tina Friedrichsen ab. Sowohl beim Schießen, bei der schriftlichen sowie der mündlich-praktischen Prüfung zeigte sie hervorragende Leistungen. Als Anerkennung erhielt sie ein Präsent sowie eine Einladung zur Bockjagd! Der Beste Schütze war Benjamin Kowalski. Mit 50 von 50 Ringen im Büchsenschießen und satten 10 von 10 Trap-Tauben schoss er das beste Ergebnis. Das Kieler Bläsercorps umrahmte die Veransatltung musikalisch. Jagdhornbläserin Esther Borstnar zeigte ihr bläserisches Können in hörenswerten Solo-Darbietungen.
 
Einen besonderen Dank überreichte der Vorstand der KJS an die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Ausbildungsleitung in Form eines kleinen Präsents. Besonders dankte der 1. Vorsitzende dem Schießobmann Thomas Puck für die Bereitstellung privater Räumlichkeiten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Puck. Ohne dieses Engagement hätte der Kurs nicht erfolgreich beendet werden können. Eine besondere Ehrung erhielt auch Ausbilder Axel Gieger. Seit 25 Jahren lehrt er das Fach Wildtierkunde und konnte in diesem Jahr somit ein Jubiläum feiern! Zum Dank schenkte ihm die Kreisjägerschaft Kiel ein Präparat eines seltenen Baumfalken.
 
Die Kreisjägerschaft Kiel gratuliert allen Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Jägerprüfung und wünscht stets Weidmannsheil und guten Anblick zum Wohle unseres Wildes und unserer Natur!

 

 

Jagdliches Schießen: Jahresnadelschießen findet am 18. September statt

Wenn wir unser Wild bejagen, haben wir die Pflicht, es mit einem guten, sauberen Schuss zu erlegen. Daher gehört das Üben mit der Büchse und der Flinte für uns dazu!
Das jagdliche Schießen auf den Schießständen dient der Übung und Förderung in der Fertigkeit beim Umgang mit den Waffen, die bei der Jagdausübung geführt werden.

 

Das diesjährige Jahresnadelschießen findet am Sonnabend, den 18. September 2021 von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr auf dem Schießstand Hasenmoor in Hartenholm statt. Anmeldungen können bis zum 18. September bis 10.30 Uhr eingereicht werden.

 

Wann: 18. September 2021

Uhrzeit: 9 - 12.30 Uhr

Wo: Schießstand Hasenmoor in Hartenholm

Anmeldfrist: 18. September - 10.30Uhr

 

 

Bundesregierung bestätigt Einzeljagd trotz Ausgangssperren

Verunsicherungen mit einem Rundschreiben an die Behörden beendet. Auch Nachsuche und Kitzrettung sind zulässig.

 

In einem Rundschreiben an die obersten Jagdbehörden der Bundesländer hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (in Abstimmung mit dem Innen- und dem Gesundheitsministerium) bestätigt, dass die Einzeljagd auf Schalenwild auch dort zulässig ist, wo eine nächtliche Ausgangssperre nach dem Infektionsschutzgesetz besteht.

Die Bundesministerien machen sich damit die Auffassung zu eigen, die bereits im Gesetzgebungsverfahren zahlreiche Abgeordnete vertreten hatten: „Angesichts der grundlegenden Bedeutung der Jagd für die Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sowie den Schutz der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen und des Gemüse- und Weinbaus vor Wildschäden auf den Flächen der land- und forstwirtschaftlichen Eigentümer stellt die Ansitz- oder Pirschjagd auf Schalenwild in der Zeit der Ausgangssperre einen gewichtigen und unabweisbaren Zweck dar.“

 

Damit ist nunmehr klar, dass die Jagd – insbesondere auf Schwarzwild, aber auch auf anderes Schalenwild – auch dann möglich ist, wenn eine nächtliche Ausgangssperre aufgrund des kürzlich geänderten Infektionsschutzgesetzes gilt. Bereits im Gesetzgebungsverfahren hatte sich der Deutsche Jagdverband (DJV) für eine entsprechende Regelung eingesetzt. Im Gesetzgebungsverfahren wurde die Auffassung des Gesetzgebers zur Jagd deutlich – nämlich, dass die Jagd auf Schalenwild in der Regel unter die generelle Ausnahmeklausel in § 28b des Infektionsschutzgesetzes fällt. Dennoch gab es im Anschluss bei vielen Jägerinnen und Jägern Unsicherheit, was nun erlaubt ist. Auch bei vielen Jagdbehörden war das der Fall. Diese Unsicherheiten sind nun mit der Klarstellung der Ministerien ausgeräumt.

 

Der DJV weist in diesem Kontext darauf hin, dass im Zusammenhang mit der Jagd auch weitere Ausnahmen gelten: Das Gesetz sieht nämlich (ausdrücklich) vor, dass eine Ausnahme auch für die Versorgung von Tieren gilt. Dazu zählen auch die Nachsuche, etwa nach einem Verkehrsunfall, oder die Kitzrettung vor der Mahd – beides ist schon aus Tierschutzgründen erforderlich.

 

PM DJV

Bundesregierung bestätigt Einzeljagd trotz Ausgangssperren (Foto R. Hartwig)

Nachruf auf Rolf Zühlke

Die Kreisjägerschaft und insbesondere das Kieler Bläsercorps trauern um ihren langjährigen Kameraden

 

                                               Rolf Zühlke

 

Die Jagd und das Brauchtum haben sein Leben geprägt. Viele Jahre war er Rüdemann von unterschiedlichen Jagdhunderassen und treuer Bläser in unserem Corps. Als Jagdaufseher konnte er seine Passion leben. Im Bläsercorps hat er durch seinen unvergessenen Humor und sein Können dazu beigetragen, dass nicht nur die erste Stimme gut geblasen wurde, sondern das Corps sich an manch humorvoller Schlagfertigkeit und komödiantischem Schauspiel erfreute.

 

Wir werden Rolf, der vor kurzem noch für dreißigjährige Mitgliedschaft geehrt wurde, nicht vergessen.

In Dankbarkeit nehmen wir mit einem letzten Halali Abschied von Rolf, wobei unser Mitgefühl seiner Frau Rosi und der Familie gilt.

 

Für die Kreisjägerschaft und das Bläsercorps Elisabeth Fricke Bläserobfrau

 

Öffnungszeiten der Unteren Jagdbehörde Kiel

Wichtige Information:

 

Aufgrund der aktuellen Situation um das Corona Virus gelten die regulären Öffnungszeiten der Unteren Jagdbehörde aktuell nicht! Es werden jedoch Termine vergeben.

 

Um einen Termin zu erhalten, setzen Sie sich bitte telefonisch unter 0431 - 901 42 93 oder per Email Frederike.Haertel@kiel.de mit der Behörde in Verbindung. Geben Sie bei einer Email gerne schon einen Wunschtag und eine Wunschuhrzeit an.

 

(Stand: 21.01.2021)

Weihnachtsgruß

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,                         

liebe Mitglieder der Kreisjägerschaft Kiel,

 

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesund- und Zufriedenheit im neuen Jahr.

Ein von einer Pandemie außergewöhnlich stark geprägtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen und die bevorstehenden Weihnachtstage stehen unter einem ganz besonderen Stern. In der Weihnachtsgeschichte symbolisiert der Stern von Bethlehem Verheißung, aktuell bedeutet für die gesamte Welt der kurz bevorstehende Einsatz von Impfmitteln einen Hoffnungsschweif am Horizont.

Ein Virus hat für viele Menschen und ihre Lebensweisen den Turbo ausgeschaltet. Für uns Jägerinnen und Jäger bedeutet der Reviergang fern ab vom geschäftigen Alltag Zeit für Achtsamkeit – für anstehende Revier- und Biotopgestaltung, für offene Gespräche mit naturinteressierten Revierbesuchern und für die waidgerechte Erlegung von Wild. Vielleicht haben ausgefallene Großdrückjagden in manchen Revieren auch zur Entschleunigung beigetragen. Betreiben wir also weiterhin Selbstfürsorge, in dem wir in der Praxis mit unserem Einsatz unserer Kreisjägerschaft und unserem Verband und letztlich uns selbst Gutes tun.

Für das Engagement, die große Unterstützung und die Zuversicht bedanke ich mich bei Ihnen allen sehr herzlich.

Waidmannsheil

Ihr

Georg Zacher

Jagd und Corona: Was ist erlaubt?

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aktuell dazu angehalten, Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein tragen dies uneingeschränkt mit.

 

Die Jagdausübung in Schleswig-Holstein ist trotz Corona-Pandemie grundsätzlich weiterhin möglich und vorgesehen. Die Einhaltung der behördlichen Abschusspläne ist zu gewährleisten. Inländischen Jägerinnen und Jägern ist die Fahrt ins Revier uneingeschränkt möglich, ausländische Jägerinnen und Jäger dürfen aus Ländern einreisen, für die es keine Einreisebeschränkung des BMI gibt.

Erlaubt sind sämtliche Formen der Jagd und notwendige Revierarbeiten. Bei allen Tätigkeiten sind die Vorgaben zu den Kontaktbeschränkungen und gegebenenfalls die Anforderungen an die Organisation von Veranstaltungen einzuhalten.

Dabei haben Jägerinnen und Jäger Folgendes zu beachten:

  • An jagdlichen und notwendigen Revierarbeiten können höchstens zwei Haushalte mit maximal fünf Personen teilnehmen

Was dürfen Jägerinnen und Jäger im Einzelnen nach diesen Grundregeln noch im Rahmen des Jagdbetriebes tun?

Revierarbeiten?

  • Alleinarbeit – ja (z. B. Kontrollgänge, Reviergänge, Ausbringen von Salzlecken, Kirren, Freischneiden, Arbeiten an Jagdeinrichtungen unter Beachtung anderer Sicherheitsmaßgaben, insbesondere der VSG [keine Alleinarbeit mit der Motorsäge]).
  • Gruppenarbeit – Ja, höchstens zwei Haushalte aus maximal fünf Personen.
  • Wildäcker anlegen, Wildschadensbehebung im Grünland – ja, höchstens zwei Haushalte mit maximal fünf Personen.

Jagdausübung?

  • Einzeljagd – ja.
  • Jagd in Begleitung – Ja, höchstens zwei Haushalte mit maximal fünf Personen.
  • Gesellschaftsjagd – Gesellschaftsjagden sind Veranstaltungen im Sinne des § 5 Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand: 14.12.2020), wobei die Durchführung von Gesellschaftsjagden zur Bejagung von Schalenwild privilegiert ist (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Corona-BekämpfVO).

Diese Jagden dienen der Seuchenprävention (z.B. Afrikanische Schweinepest) und dem Schutz vor Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft und damit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit. Bei diesen Veranstaltungen gilt lediglich das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 sowie das Gebot aus § 2 Absatz 2, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Darüberhinausgehende Hygienemaßnahmen sind in eigener Verantwortung zu treffen. Zudem sind Kontaktdaten nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben.

Gesellschaftsjagden auf andere Wildarten sind gem. § 5 Abs. 2 Nr. 5 i.V.m. § 2 Abs. 4 der Corona-BekämpfVO mit höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten zulässig.

  • Sammelansitz – vgl. Gesellschaftsjagden.
  • An- und Einschießen von Waffen im Revier – Ja, höchstens zwei Haushalte mit fünf Personen

Wildunfälle?

  • Nachsuchen und Bergen von verunfalltem Wild – Ja, unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) zu anderen Personen außerhalb des eigenen und eines weiteren Haushaltes.
  • Treffen mit Unfallbeteiligten und/oder Polizei an der Unfallstelle – Ja, aber nach polizeilicher Anordnung und unter Beachtung des Sicherheitsabstandes.

Hundearbeit / Hundeausbildung?

  • Jagdhundeausbildung – ja, sofern Hundeführer und Hund alleine sind oder es sich um fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten handelt.

Vorbereitungslehrgänge für die Jägerprüfung?

  • Sind als Präsenzveranstaltung gem. § 12a als außerschulische Bildungsangebote unzulässig. Keine Präsenzveranstaltungen sind insbesondere digitaler Fernunterricht und digitale Fernangebote. Prüfungen sind unter den Voraussetzungen des § 5 Absatz 2 Nummer 2 zulässig.

Wildbretverarbeitung / Wildbretvermarktung?

  • Aufbrechen/Zerwirken – ja, unter Beachtung der Hygienevorschriften.
  • Anliefern an Metzgereien – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.
  • Direktvermarkten von Wildbret – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.

Wild- und Jagdschadenstermine?

  • Gemeinsamer Termin am Schadensort – ja, aber individuelle und einvernehmliche Vorababsprache nötig, damit Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird.

Gesellige Treffen?

  • Versammlungen jedweder Art – nein

Einkauf beim Büchsenmacher/Waffenhändler?

  • Der Verkauf von Waffen in Verkaufsstellen des Einzelhandels fällt unter die Verbotsregelung des § 8 der ab dem 16.12.20 wirksam werdenden Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (verkündet am 14. Dezember 2020, in Kraft ab 16. Dezember 2020), die Sie hier einsehen können. Daher sind diese Verkaufsstellen zu schließen. Abweichend von dieser Regelung ist die Ausgabe von im Fernabsatz gekauften oder bestellten Waren zulässig, sofern die Kundinnen und Kunden hierzu geschlossene Räume nur einzeln betreten oder die Ausgabe außerhalb geschlossener Räume erfolgt. Hierbei haben die Betreiberinnen und Betreiber von Verkaufsstellen des Einzelhandels ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 der Landesverordnung zu erstellen. Sie haben die nach § 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 3 obligatorischen Möglichkeiten zur Handdesinfektion im Eingangsbereich bereit zu stellen.

 

Alle weiteren möglichen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus sind bei der Jagdausübung uneingeschränkt zu beachten.

Die vorgenannten Regelungen geben den aktuellen Stand (14.12.2020) wieder und beziehen sich auf das Land Schleswig-Holstein.

Bitte beachten Sie mögliche weiterreichende örtliche Restriktionen!

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!

 

(Quelle: Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 14. Dezember 2020 (in Kraft ab 16.12.2020))

 

Siehe auch: Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Bewegungsjagden

Gesund, nachhaltig und lecker – auch an den Feiertagen!

Im vergangenen Jagdjahr 2019/2020 haben die Deutschen rund 34.000 Tonnen Wildbret verspeist. Das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Am begehrtesten sind Wildschwein, Reh, Rot- und Damhirsch. Auf der Internet-Plattform Wild-auf-Wild.de bieten über 4.000 Jägerinnen und Jäger Wild aus der Region an. Wildfleisch ist gesund, nachhaltig und lecker.

 

Wildfleisch ist beliebt: Mehr als 60 Prozent der Deutschen greifen mindestens einmal pro Jahr zu Hirsch, Wildschwein & Co. Das ist doppelt erfreulich, denn Wildbret ist gesund und nachhaltig – und passt damit perfekt zur bevorstehenden Weihnachtszeit! Wildbret ist cholesterin- und fettarm und zudem vitamin- und nährstoffreich. Heimisches Wildfleisch verbindet seine gesunden Qualitäten mit einer bewussten Küche, die voll im Trend liegt!

 

Im vergangenen Jagdjahr 2019/20 haben die Deutschen fast 34.000 Tonnen Wildbret von Hirsch, Wildschwein und Reh gegessen – knapp ein Viertel mehr (+24 Prozent) als im Jahr davor. Am begehrtesten: Wildschwein mit mehr als 20.000 Tonnen Wildbret. Auf zwei Platz ist das Reh mit fast 9.000 Tonnen Wildbret. Danach folgen Rothirsch mit 2.600 Tonnen und Damhirsch mit mehr als 1.300 Tonnen. Weil sich die Jägerinnen und Jäger um den Bestand des Wildes kümmern und nur so viele Tiere erlegen, wie es ökologisch sinnvoll und gesetzlich vorgeschrieben ist, ist Wildfleisch ein natürliches und nachhaltiges Nahrungsmittel.

 

Kurze Wege und Regionalität stehen bei Wildfleisch absolut im Vordergrund. Hierauf sollten Verbrauchende besonders achten! Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. empfiehlt, auf die Herkunft zu achten: Besonders in Discountern wird oft sogenanntes „Wildfleisch“ aus Osteuropa und Übersee verkauft. Es stammt größtenteils von Tieren aus Gatterhaltung und nicht aus nachhaltiger Jagd.

 

Deshalb haben die Jagdverbände die Initiative „Wild auf Wild“ gegründet. Auf der Internet-Plattform Wild-auf-Wild.de sind über 4.000 regionale Wildanbieter registriert. Die Postleitzahlensuche ermöglicht das schnelle Finden von Anbietern aus der Region. Auf der Plattform sind zudem mehr als 350 Wildgerichte zum einfachen Nachkochen kostenlos verfügbar. Aus diesem Grund weist der Landesjagdverband in seinem neuen Radio-Spot auf die Initiative hin, die für gesundes, nachhaltiges und leckeres Wildbret steht!

 

HIER finden Sie Wildbretanbieter aus Kiel und Umgebung

Heimisches Wildfleisch verbindet seine gesunden Qualitäten mit einer bewussten Küche (Bild LJV SH)

Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen

Zur Vorbereitung der Bewegungsjagden in Zeiten von Corona hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. in Abstimmung mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) folgende Empfehlungen ausgearbeitet. Die Durchführung von Bewegungsjagden ist derzeit zur Bejagung von Schalenwild privilegiert. Unter Beachtung von strengeren Bestimmungen können Gesellschaftsjagden mit bis zu 10 Personen auch bei der Jagd auf andere Wildarten  durchgeführt werden. Die Hinweise erfolgen unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 01. November 2020 (in Kraft ab 02.11.2020)

 

I. Allgemeine Hinweise

Die konkrete Corona-Situation auch im Hinblick auf die Gesellschafts- und Bewegungsjagden kann sich jederzeit ändern. Zu berücksichtigen sind daher für die Jagdplanung immer die jeweils aktuellen Coronabestimmungen (z.B. hinsichtlich der zulässigen Teilnehmerzahl).

Dieser Empfehlungsbogen orientiert sich an den aktuellen Vorgaben für Schleswig-Holstein und soll zur Vorbereitung von Gesellschaftsjagden als Leitfaden dienen. Für eine stabile Jagdvorbereitung und um auf der sicheren Seite zu planen, ist es sinnvoll, die nachfolgenden Empfehlungen bereits im Vorfeld der Jagd zu berücksichtigen.

 

Grundsätzlich handelt es sich bei Gesellschaftsjagden auf Schalenwild (mehr als vier Schützen unabhängig von der Anzahl der sonstigen Teilnehmer) um Veranstaltungen nach § 5 Absatz 7 der o.g. Verordnung. Diese Jagden dienen der Seuchenprävention (z.B. afrikanische Schweinepest) und dem Schutz vor Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft und damit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit. Bei diesen Veranstaltungen gilt lediglich das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 sowie das Gebot aus § 2 Absatz 2, Kontakte nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken. Darüberhinausgehende Hygienemaßnahmen sind in eigener Verantwortung zu treffen. Demzufolge darf die Gesamtteilnehmerzahl außerhalb geschlossener Räume 100 Personen nicht überschreiten. Hinweise für die zu treffenden Hygienemaßnahmen bietet dieser Bogen.

 

Gesellschaftsjagden auf andere Wildarten sind als Veranstaltung gem. § 5 Abs. 3 der Corona-BekämpfVO zulässig. D.h. sie dürfen eine Teilnehmerzahl von zehn Personen nicht überschreiten. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben. Es ist nach § 5 Abs. 2 i.V.m § 4 Abs. 1 der Corona-BekämpfVO ein Hygienekonzept zu erstellen.

Der Veranstalter einer Gesellschaftsjagd auf andere Wildarten als auf Schalenwild ist verpflichtet, ein Hygienekonzept nach § 5 Absatz 1 der Verordnung zu erstellen. Das Hygienekonzept trifft Aussagen zur Wahrung des Abstandsgebots, regelt die Besucherströme und sieht Regelungen zur regelmäßigen Reinigung von Oberflächen und Sanitäreinrichtungen sowie zur Lüftung geschlossener Räume vor.

 

Bei jeder Gesellschaftsjagd hat der Veranstalter (i.d.R. Jagdausübungsberechtigter) die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben, bis vier Wochen nach Jagd aufzubewahren und dann zu vernichten.

 

Oberster Grundsatz bei der Jagdplanung ist neben den bekannten organisatorischen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen die Durchführung eines ordnungsgemäßen Jagdablaufes, bei Reduzierung und Nachverfolgbarkeit von Kontakten der Jagdbeteiligten.

Im Folgenden wird nur auf die coronabedingten Maßnahmen eingegangen. Alle anderen für den Jagdablauf relevanten Vorschriften bleiben weiterhin bestehen. Die oder der bei Gesellschaftsjagden immer zu bestimmende Jagdleiterin oder Jagdleiter sorgt ebenfalls für die Einhaltung der Coronaschutzbestimmungen. Die/Der Jagleiterin oder Jagdleiter hat dafür Sorge zu tragen, dass vor Beginn der Jagd alle Teilnehmer/innen über die entsprechenden Coronabestimmungen aufgeklärt werden.

 

Hierzu zählen:

Kontakte sind auf das unbedingte Maß zu reduzieren und dort, wo sie nicht zu vermeiden und zugelassen sind, nur unter Wahrung des Sicherheitsabstands und der Hygienevorgaben zuzulassen. Wechselnde Kontakte sind zu vermeiden.

Zusammenkünfte sollten im Freien oder unter überdachten Einrichtungen stattfinden. Geschlossene Räume sind möglichst zu meiden.

Abstandsregeln, Hygienebestimmungen und Kontaktnachverfolgung sind wie oben beschrieben zu regeln.

 

Sofern mit der Ansammlung von Personen zu rechnen ist, sind durch den Veranstalter/die Jagdleitung Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes, insbesondere zur Steuerung des Zutritts, zu ergreifen, wie beispielsweise durch Anbringen von gut sichtbaren Abstandsmarkierungen im Abstand von mindestens 1,5 Metern (Bestandteil des Hygienekonzepts).

Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) haben der Jagd fernzubleiben; ihnen ist im Regelfall die Teilnahme an der Jagd zu verwehren. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, die an COVID-19 erkrankt ist oder sich vor der Jagd in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben. Hierauf ist bereits in der Einladung unbedingt hinzuweisen.

Die Kontaktnachverfolgbarkeit ist vorübergehend (für vier Wochen) sicherzustellen (Kontakterfassung).

 

AHA-L (Abstand einhalten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmaske tragen – Lüften)

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen erlaubt (Abstandsgebot).

Soweit der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist von allen Teilnehmern unbedingt eine Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen (Maskenpflicht).

Individuelle Hygienemaßnahmen, wie beispielweise Verzicht auf Händeschütteln und Husten sowie Niesen in die Armbeuge sind unbedingt zu beachten.

Besondere Hygienemaßnahmen, wie beispielweise bereitgestellte Desinfektionsmittel sind zu beachten.

 

II. Jagdablauf

Größere Ansammlungen sind zu vermeiden. Daher soll der Treffpunkt zur Jagd unter Berücksichtigung der Personenzahl so ausgewählt werden, dass er entweder

  • an einem zentralen Ort mit überschaubarer Personenzahl mit 1,5 Metern Abstand bei ausreichender Verständigung,
  • oder mit zeitlich versetztem Eintreffen und Abrücken der Jägerinnen und Jäger,
  • oder an örtlich unterschiedlichen Treffpunkten erfolgt.

Zur Reduzierung von Begegnungen wird folgendes empfohlen:

  • Der Treffpunkt kann örtlich und zeitlich entzerrt werden, wenn die Einteilung in die Gruppen vorher erfolgt.
  • Allgemeine Einweisungen, Erklärungen und Prüfungen sollen so weit wie möglich bereits vor dem Jagdtag (B. schriftlich mit der Einladung) erfolgen.
  • Kopien/Scans von Jagdschein und ggf. Schießnachweis können vorab per Post/E-Mail verlangt werden. Die Kontrolle der Jagdscheine sollte durch Vorzeigen kontaktlos erfolgen
  • Mündliche Einweisungen sollten auf das Wesentliche beschränkt werden.
  • Die Gruppenführer sollen den Schützen und Treibern bereits vor der Jagd als Ansprechpersonen mitgeteilt werden. Dies ist besonders wichtig bei dezentralen Treffpunkten oder bei zeitversetzter Anreise.
  • Bei dezentralen oder zeitlich versetzten Treffen nehmen die Gruppenleiterinnen oder Gruppenleiter die Aufgabe einer Jagdleiterin oder eines Jagdleiters für die Gruppe wahr und weisen die Schützen ein. Die Gesamtverantwortung verbleibt bei der Jagdleiterin oder dem Jagdleiter der Gesellschaftsjagd.
  • Sofern möglich, fahren die Schützen mit ihren eigenen Fahrzeugen zu den Ständen/Treiben. Bei unvermeidbaren Sammelfahrten ist von allen Mitfahrern bis zur Einweisung durch die Gruppenleiterin oder den Gruppenleiter eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Die Bergung des Wildes sollte innerhalb der Gruppe oder durch einen Wildbergetrupp erfolgen. Das Wild wird an den Aufbruch- und Kühlräumen an einen festen Kühlraumtrupp übergeben. Dritte dürfen keinen Zugang haben. Nach der Bergung des Wildes und den notwendigen Einweisungen der Nachsuchenführer wird die Jagd beendet.
  • Der gesellige Teil entfällt.
  • Die Verpflegung hat über den gesamten Tag aus dem eigenen Rucksack erfolgen.

 

Anbei finden Sie ein Musterformular für die Anwesenheitsnachweise (nur zur Kontaktnachverfolgung und Dokumentation) und die Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen als PDF-Dokument:

Musterformular für die Anwesenheitsnachweise

 

Die Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen können sich aufgrund der aktuellen Verordnungslage verändern. Bitte beachten Sie deshalb immer die aktuelle Landesverordnung. Weitere Informationen und die aktuelle Verordnung finden Sie unter folgendem Link: Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 01. November 2020 (in Kraft ab 02.11.2020)

Wildunfälle: Die meisten passieren im Oktober

Mitte Oktober beginnt die Damwildbrunft. Damit steigt auch die Gefahr von Wildunfällen. Besonders in der Morgen- & Abenddämmerung ist Aufmerksamkeit geboten. Wildunfälle stellen eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr dar. Wildwarner-App warnt Autofahrer bei der Fahrt durch Gefahrengebiete mit erhöhtem Wildwechsel.

 

Im Oktober sterben die meisten Rehe, Hirsche und Wildschweine auf deutschen Straßen. Besonders gefährlich wird es in der Morgen- und Abenddämmerung. Dann sind Hirsch, Reh und Co. besonders aktiv. Vor allem das Damwild ist aktuell sehr rastlos und zieht umher, da die Brunft – also die Paarungszeit – begonnen hat. Über das Jahr hinweg kommen Rehe am häufigsten unter die Räder. Überraschend oft fallen aber auch Hase und Kaninchen und andere Wildtiere dem Verkehr zum Opfer.

 

Zur Vermeidung von Wildunfällen sollten die Hinweisschilder ernst genommen werden. Straßenränder müssen besonders im Auge behalten werden, um schnell reagieren zu können. Tauchen Wildtiere am Straßenrand auf sollten Autofahrerinnen und Autofahrer sofort abblenden, die Geschwindigkeit verringern und hupen. Es ist immer mit mehreren Tieren zu rechnen. Ist ein Unfall unvermeidlich, gilt der Grundsatz „Besser kontrolliert zusammenstoßen, als unkontrolliert ausweichen“! Riskante Ausweichmänöver gefährden den Gegenverkehr oder enden oft in der Böschung.

 

Kommt es zu einem Wildunfall, sollten Autofahrer die Warnblinkanlage anschalten und die Unfallstelle sichern. Verletzte Menschen müssen gerettet und erstversorgt werden. Ist ein Tier beim Unfall getötet worden, kann das tote Tier von der Fahrbahn gezogen werden. Die Fluchtrichtung von verletzten Tieren sollte sich unbedingt gemerkt werden. Wildunfälle sind meldepflichtig – deshalb 110 wählen, auch wenn das Tier dem ersten Eindruck nach nicht verletzt ist.

 

Wichtig ist, dass verletzte Tiere nur von Jägerinnen und Jägern mit speziell ausgebildeten Hunden gesucht werden. An verletzte Tiere darf deshalb nicht herangetreten werden. Wer überfahrene und getötete Tier einpackt und mitnimmt, macht sich der WIlderei strafbar. Unfallspuren am Fahrzeug und auf der Fahrbahn dürfen nicht entfernt werden, sonst kann keine Unfallbescheinigung für die Versicherung ausgestellt werden.

Seit 2011 sammeln Schleswig-Holsteins Jägerinnen und Jäger Wildunfalldaten. Mit den Daten ist Anfang August die kostenlose Wildwarn-App von WUIDI für Schleswig-Holstein gestartet. Der digitale Wildwarner warnt Autofahrer bei der Fahrt durch Gefahrengebiete mit erhöhtem Wildwechsel, erstmals orts- und zeitabhängig. Die Warnung erfolgt entweder über eine App oder dank Bluetooth-Kopplung direkt über das Auto. Dank eines Hintergrundmodus ist keine Bedienung während der Fahrt notwendig und kann dadurch problemlos im Straßenverkehr eingesetzt werden. Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, erhält der Nutzer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und auf Basis der GPS-Lokalisierung die Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners, der Polizeidienststelle oder des Jagdausübungsberechtigten. Durch die Erfassung des Unfallstandortes können tierschutzgerechte Nachsuchen schneller eingeleitet werden.

 

Für die Datengrundlage haben der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Tierfund-Kataster im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Ende 2016 hat der Deutsche Jagdverband das Projekt auf ganz Deutschland ausgeweitet. Dadurch ist es möglich, Wildunfälle nach bundesweit einheitlichen Standards zu erfassen. Bereits über 20.000 Nutzer sind registriert. Sie melden über die kostenlose App oder die Internetseite Tierfunde ortsgenau. Wissenschaftler suchen im zweiten Schritt nach Wildunfallschwerpunkten. Diese können schließlich entschärft werden – für mehr Tierschutz und Sicherheit auf Straßen.

 

Weitere Infos zur Wildwarner-App:

Die kostenlose Wildwarner-App warnt Autofahrer bei der Fahrt durch Gefahrengebiete mit erhöhtem Wildwechsel, erstmals orts- und zeitabhängig: Wildwarner-App

 

Ansprechpartner: René Hartwig

(Obmann für Öffentlichkeitsarbeit)

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kjs-kiel.de

Ehrenmitgliedschaft: Kreisjägermeister geehrt

Am 21. August wurde der Kieler Kreisjägermeister Karlheinz Naecker für seine langjährigen Verdienste um das Jagdwesen mit der Ehrenmitgliedschaft geehrt. Naecker ist seit 41 Jahren Mitglied der Kreisjägerschaft der Landeshauptstadt und seit 31 Jahren in der Prüfungskommission tätig. Seit 2011 leitet er die Prüfungskommission der Jägerprüfung. In den Jahren 2000 bis 2009 war Naecker als Hegeringleiter aktiv und bekleidete von 2003 bis 2010 das Amt des 1. Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Kiel. In den Jahren 1985 bis 2011 war er stellv. Kreisjägermeister, bevor er 2011 zum Kreisjägermeister gewählt wurde. Ursprünglich sollte die Ehrung im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft stattfinden, die jedoch Corona bedingt ausfiel. Die Ehrung fand im Rahmen der feierlichen Freisprechung der Jungjäger 2020 in Kiel-Rönne statt. Der 1. Vorsitzende Georg Zacher verlieh dem Kreisjägermeister unter Beifall die Ehrenmitgliedschaft und dankte Naecker für sein jahrzehntelanges Engagement und seine Verdienste um das Jagdwesen.

 

(li. Kreisjägermeister Karlheinz Naecker, re. Vorsitzender der Kreisjägerschaft Georg Zacher)

Afrikanische Schweinepest: Aktuelles

In Brandenburg wurden bislang bei insgesamt 49 Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest festgestellt (Stand: 3. Oktober 2020):

 

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen (Stand: 3. Oktober 2020):

 

Landkreis Spree-Neiße             9

Landkreis Oder-Spree             39

Landkreis Märkisch-Oderland   1

Land Brandenburg gesamt  49

Brandenburg: Afrikanische Schweinepest ausgebrochen


(Kiel, 10.09.2020) Jagdverbände fordern Behörden zur Zusammenarbeit mit Jägern auf. Jägerinnen & Jäger, Landwirte und Forstleute sollen jeden Wildschwein-Kadaver umgehend melden – etwa über die Tierfund-Kataster-App.

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat am 10. September 2020 den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg bestätigt. Der stark verweste Kadaver einer Bache (ca. 2-3 Jahre) wurde wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis in der Gemeinde Schenkendöbern gefunden. Die Jagdverbände rufen die zuständige Veterinärbehörde auf, mit Landwirten und Jägern vor Ort die Strategie zur Eindämmung transparent zu erarbeiten und umzusetzen. „Es geht jetzt darum, ohne Hektik jeden Fundort zügig zu isolieren und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, sagte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. „Die Jäger vor Ort haben die beste Orts- und Fachkenntnis und sind bereit, sich einzubringen“, ergänzte DJV-Vize-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff. DJV und FLI haben gemeinsam einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Die Behörden müssten jetzt Maßnahmen aus diesem Werkzeugkasten intelligent kombinieren, so Dr. Böhning.

Die Jagdverbände rufen alle Jägerinnen und Jäger, Landwirte, Forstleute und Erholungssuchende zu erhöhter Aufmerksamkeit auf: Wildschweinkadaver sollten in jedem Fall dem zuständigen Veterinäramt oder über den Notruf gemeldet werden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters (www.tierfund-kataster.de) gemeldet werden, erreichen direkt das FLI und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt. Ein Kadaver sollte in jedem Fall gesichert werden. Das weitere Vorgehen sollte bei einem Fund mit dem Veterinäramt abgestimmt werden: Das ASP-Virus überlebt selbst im Schlamm eines Radkastens über 100 Tage – das Verbreitungsrisiko ist entsprechend groß. Ein Transport ist nur in dichten Spezialbehältern sicher. Kleidung, Schuhe und weitere Gegenstände sollten nach Kontakt mit verdächtigen Kadavern desinfiziert werden. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Infizierte Haus- und Wildschweine sterben innerhalb weniger Tage.

 

Der DJV hat wichtige Fragen zur Afrikanischen Schweinepest in einem Papier beantwortet.

Weitere Informationen zur ASP sowie den Symptomen und Krankheitsbildern finden Sie in der Broschüre:

 

„Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinpest“

 

Informationen für Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein:

Hier finden Sie die Liste der Sammelstellen für Fallwild und Aufbruch

Hier finden Sie das Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest

ASP-Info: Antragsformular zur Aufwandsentschädigungen im Zusammenhang mit der ASP

ASP-Info: Probenbegleitschein – Amtliches Schwarzwild-Monitoring

ASP-Info: Gefahr Afrikanische Schweinepest – Vorbeugende Maßnahmen für Jäger

ASP-Info: Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild – Hinweise zur ASP-Früherkennung

 

Informationen für ausländische Jagdgäste:

ASP-Info: Gefahr Afrikanische Schweinepest – Merkblatt für ausländische Jagdgäste

ASP-Info: Gefahr Afrikanische Schweinepest – Merkblatt für ausländische Jagdgäste (Englisch)

ASP-Info: Gefahr Afrikanische Schweinepest – Merkblatt für ausländische Jagdgäste (Französisch)

Jungjägerkurs 2019/20 erfolgreich beendet


(Kiel, 21.08.2020) Die Kreisjägerschaft Kiel (KJS) gratuliert insgesamt 16 neuen Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Jägerprüfung! Die Freisprechung und die Verleihung der Jägerbriefe fand am Freitag, den 21.8.2020 in Kiel-Rönne statt. Bei Spanferkel und kühlen Getränken ließ die Kursleitung den Kurs noch einmal Revue passieren. Der Kurs dauerte aufgrund der Corona-Krise elf Monate.
 

Jährlich bildet die Kreisjägerschaft Kiel angehende Jagdscheinanwärterinnen und -anwärter für die Jägerprüfung aus. Doch in diesem Jahr war alles anders. Zunächst begann der Kurs wie gewöhnlich Anfang Oktober 2019. Als sich der Jungjäger-Kurs gegen Ende März 2020 auf der Zielgeraden befand und die Jägerprüfung in greifbare Nähe rückte, kam es zum Corona bedingten Lockdown. Nur durch das Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder sowie der Kursleitung der KJS gelang es schließlich den Kursbetrieb mit der Einhaltung des erarbeiteten Hygienekonzeptes wieder aufzunehmen.

 
Umso erfreulicher ist es, dass die KJS am Freitag (21.08.2020) insgesamt 16 frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjägern nach erfolgreicher Prüfung die Jägerbriefe überreichen durfte. Neben Kursleiterin Dr. Julia Kirschning richtete auch der 1. Vorsitzende der Kieler Kreisjägerschaft Georg Zacher seine Worte und Glückwünsche an die neuen Waidfrauen und -männer. Auch der Kreisjägermeister Karlheinz Naecker richtete seine Worte an die Anwesenden.
 
Einen besonderen Dank überreichte der Vorstand der KJS an die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Ausbildungsleitung in Form eines kleinen Präsents. Besonders dankte der 1. Vorsitzende dem Schießobmann Thomas Puck für die Bereitstellung privater Räumlichkeiten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Puck. Ohne dieses Engagement hätte der Kurs nicht erfolgreich beendet werden können.
 
Allen denjenigen, die die Jägerprüfung bisher nicht erfolgreich ablegen konnten, sprach der Vorsitzende motivierende Worte zu und erklärte, dass gerade jetzt das Ziel fest im Blick behalten werden müsse. Ein außergewöhnlicher Kurs mit engagierten Teilnehmern fand nun seinen Abschluss. Mit Ende des Kurses übergab die bisherige Ausbildungsleiterin Dr. Julia Kirschning ihr Amt an Katharina Schmidt ab, die den Kurs ab September 2020 leiten wird.
 
Die Kreisjägerschaft Kiel gratuliert allen Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Jägerprüfung und wünscht stets Weidmannsheil und guten Anblick zum Wohle unseres Wildes und unserer Natur!

Kreispokalschießen 2020


(Kiel, 16.08.2020) Am 12. September findet das Kreispokalschießen der Kreisjägerschaft Kiel statt. Egal ob junger Jäger oder alter Hase. Alle sind herzlich willkommen!
 
Alle Schützen dürfen sich auf einen interessanten Parcours für Flinte und Büchse freuen!
 
Für Jungjäger: Wer noch nicht im Besitz einer eigenen Flinte/Büchse ist, kann sich jederzeit an den Schießobmann wenden.
 
Ort: Schießstand Hasenmoor/Hartenholm
Treffen: 08:30 Uhr
Beginn: 09:00 Uhr
 
Startgebühr: 20€
 
Anmeldung am 12. September vor Ort beim Schießobmann Thomas Puck.

Vergleichsschießen gegen den Dänischen Wohld


(Kiel, 25.07.2020) Am 25. Juli fand das Vergleichsschießen gegen den Dänischen Wohld auf dem Schießstand in Warder statt. In diesem Jahr starteten sieben Schützen für die Kreisjägerschaft Kiel und neun Schützen für den Dänischen Wohld. Bei wechselhaftem Wetter fand ein spannendes Vergleichsschießen statt. Erstmals seit 2015 mussten sich die Kieler Schützen geschlagen geben. Den Wanderpokal nahmen die Nachbarn aus dem Dänischen Wohld mit nach Hause. Das Vergleichsschießen ist ein traditioneller Wettbewerb, der auch in diesem Jahr seinen Ausklang mit einem gemeinsamen Essen fand. Die Kieler Schützen sind schon jetzt motiviert, den Pokal im nächsten Jahr wieder gewinnen zu können.

 

Unfallgefahr: Liebestaumel beim Rehwild beginnt

(Berlin/DJV, 23.07.2020) In den kommenden Wochen treiben liebestolle Rehböcke Ricken oft kilometerweit vor sich her – ohne dabei auf ihre Umgebung zu achten. Dabei geht es nicht nur über Wiesen und Felder, sondern auch über Landstraßen. Der DJV bittet Autofahrer um Vorsicht und warnt vor vermehrtem Wildwechsel.

 

Mit zunehmenden Temperaturen steigt auch der Hormonspiegel des heimischen Rehwildes: Mitte Juli bis Mitte August ist in der Feldflur die Paarungszeit der Rehe, die sogenannte Blattzeit. Rehbock und Ricke sind nun vermehrt tagsüber unterwegs. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, entlang von Wald- und Feldkanten besonders vorsichtig zu fahren.

Auf der Suche nach der Partnerin überwinden Böcke oft große Entfernungen und überqueren Straßen. Autofahrern empfiehlt der DJV mit gedrosselter Geschwindigkeit zu fahren. Wer Tempo 80 statt 100 fährt, verkürzt den Bremsweg bereits um 25 Meter. In der Blattzeit folgt dem ersten Tier fast immer ein zweites. Der DJV rät daher, immer den Fahrbahnrand im Auge zu haben. Erscheint das Liebespaar auf der Straße: Hupen und kontrolliert bremsen.

Mit knapp 82 Prozent ist das Reh Hauptverursacher von Wildunfällen mit großen Säugetieren, gefolgt von Wildschwein mit knapp 15 Prozent. Mit der Video-Kampagne "Tiere kennen keine Verkehrsregeln" informieren DJV und ACV Automobil-Club Verkehr über Wildunfälle: www.wildunfall-vermeiden.de.

Tierfund-Kataster: Wildunfälle erfassen für mehr Sicherheit

Jeder kann helfen: Mit dem Tierfund-Kataster werden im Straßenverkehr getötete Wildtiere erstmals bundesweit systematisch erfasst. Die gesammelten Daten können helfen, Unfallschwerpunkte zu identifizieren und zu entschärfen. Über die Tierfund-Kataster-App lassen sich Daten unterwegs und schnell erfassen. Sie ist kostenlos und als iPhone-App und Android-App erhältlich. Bisher haben etwa 17.000 Nutzer mehr als 69.000 Funde gemeldet.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat das Kataster entwickelt. Seit 2017 beteiligt sich der DJV mit dem Tierfund-Kataster an einem Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen. Ziel: gemeinsam mit der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg herausfinden, wie sich die Zahl der Wildunfälle reduzieren lässt.

 

In der Blattzeit steigt das Unfallrisiko. Rehböcke und Ricken achten nicht auf den Straßenverkehr!

Voller Erfolg der Jungjägeranwärter bei der Schießprüfung 2020

(Kiel, 20.06.2020) Nachdem der Unterricht für den diesjährigen Jungjägerlehrgang aufgrund der Corona-Epidemie zeitweise ausgesetzt werden musste, hat der Unterrichtsbetrieb wieder Fahrt aufgenommen. Durch einen Wechsel der Unterrichtsräumlichkeiten kann ein konsequentes Hygienekonzept eingehalten und ein reibungsloser Unterricht auf der Zielgeraden ermöglicht werden. An diesem Samstag, dem 20.06.2020 wurde es für die angehenden Jungjäger schon einmal spannend. Der wiederaufgenommene Schießbetrieb und das milde Wetter ermöglichten optimale Bedingungen und für die Schießprüfung und sorgten im dritten Jahr in Folge für Spitzen-Ergebnisse. Das Ergebnis lautet:  „Alle bestanden!“

 

Wir danken allen Schießausbildern, der Prüfungskommission sowie dem Team des Schießstandes Hasenmoor  für ihren Einsatz! Wir gratulieren unseren Prüflingen und wünschen Weidmannsheil für die anstehenden Prüfungen!

 

Offen und transparent: Der Verbandsbericht 2019/2020

(Kiel, 29.05.2020) Mit dem Verbandsbericht 2019/2020 beschreibt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. nicht nur das zurückliegende Jahr, sondern stellt in kompakter und transparenter Weise die Arbeiten und Aktivitäten des Verbandes aus dem vergangenen Geschäftsjahr vor.

 

„Für alle, die sich schon immer gefragt haben – Wofür verwendet der LJV seine Mitgliedsbeiträge? Was macht die Landesjägerschaft eigentlich so alles? – bietet der Verbandsbericht einen guten Überblick. Mit diesem Bericht konnten wir erneut unserem Versprechen nach mehr Information und Transparenz gegenüber unseren Jägerinnen und Jägern gerecht werden“, freut sich LJV-Präsident Wolfgang Heins.

 

Der Jahresbericht erklärt Schwerpunktthemen aus Jagdpraxis und Wissenschaft, stellt neue Funktionsträger vor und erläutert anschaulich die Aktivitäten des Verbandes. Außerdem legt er Budget, Ausgaben und die Personalsituation des Verbandes offen. Ergänzt durch zahlreiche Farbfotos, weiterführende Informationen und den LJV-Ansprechpartnern bietet er interessierten Lesern eine gute Übersicht der zurückliegenden Verbandsarbeit.

 

Zum Verbandsbericht geht es HIER

 

Kreisjägerschaft spendet für Wildpark Eekholt

(Kiel, 20.05.2020) Besondere Zeiten erfordern Solidarität und Gemeinsinn. Dem Wildpark Eekholt waren aufgrund der Corona-Krise zeitweilig alle Einnahmen weggebrochen. Der Wildpark ist ein rein privater Betrieb, der sich seit 50 Jahren gemeinnützig in der Umweltbildung, dem Artenschutz und Betrieb einer Vogelpflegestation engagiert. Im Gegensatz zu vielen anderen zoologischen Einrichtungen oder Umweltbildungseinrichtungen erhält der Wildpark jedoch keinerlei staatliche Unterstützung.

 

Aus diesem Grund hat sich die Kreisjägerschaft Kiel entschlossen, dem Wildpark Eekholt eine Spende über 500 € zukommen zu lassen. Die Spende soll einen kleinen Beitrag leisten, die Versorgung der Tiere zu gewährleisten und einen kleinen Teil der verlorenen Einnahmen zu kompensieren.

 

Ansprechpartner: René Hartwig

(Obmann für Öffentlichkeitsarbeit)

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kjs-kiel.de

Wildtiere in der Stadt: Natur wird zum „wilden Kinderzimmer“

Gut getarnt - Ein Rehkitz versteckt sich am Wegesrand (Foto LJV-SH)

(Kiel, 05.05.2020) Die Sonne scheint und das Wetter lädt zu ausgedehnten Spaziergängen in der Natur ein. Ideal für eine Pause vom Homeoffice in der aktuellen Situation. Im Frühjahr beginnt auch die Brut- und Setzzeit. Die Natur verwandelt sich in ein „wildes Kinderzimmer“. Wildschwein, Reh, Hase und Co. bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt. Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen.

 

Viele Menschen verbringen in der Corona-Krise ihre Zeit in den eigenen vier Wänden. Um einen Lagerkoller zu vermeiden, bietet sich ein Spaziergang in Wald und Flur an. Erholungssuchende und Hundehalter strömen in die stadtnahen Wälder oder auf das Land und suchen Ruhe und Entspannung. Bei sonnigem Wetter gibt es für viele nichts Schöneres.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Brut- und Setzzeit in der Landeshauptstadt. Die Natur erwacht nach den Wintermonaten zu neuem Leben. Der Wald ergrünt und Wildschweine, Rehe, Hase und Co. erwarten in den nächsten Tagen und Wochen ihren Nachwuchs oder haben bereits Junge. Die Natur verwandelt sich einmal mehr zu einem „wilden Kinderzimmer“.

 

Auch wenn wir Menschen sie nicht sehen, sind Wildtiere oft ganz in der Nähe. Besonders gerne verstecken sich die Wildtiere im hohen Gras oder im Unterholz. Mitunter verstecken sich Junghasen und Rehkitze direkt am Wegesrand. „Wer Abstand hält sowie ruhig und zügig weitergeht, erspart den Tieren Stress “, rät Georg Zacher, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Kiel. Hunde sollten in dieser sensiblen Zeit angeleint sein. „Wer Junghasen und Rehkitze entdeckt, darf diese nicht berühren, da die Elterntiere ihren Nachwuchs sonst verstoßen“, erklärt der Jäger.

 

Erholungssuchende, Mountainbiker und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen. „Momentan laufen viele Menschen querfeldein über Wiesen und Äcker oder ignorieren die Hinweise an den Waldwegen – das fällt aktuell vielen Jägerinnen und Jägern auf“, betont der Vorsitzende der Kieler Jägerschaft. Mitunter stellen aufgeschreckte Wildschweine mit ihren Frischlingen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Hund dar. „Aufgeschreckte Wildtiere können auch über nahegelegene Straßen flüchten. Nicht selten kommt es dann zu Wildunfällen“, so Zacher. Deshalb rät die Kreisjägerschaft Kiel dazu, auf den Wegen zu bleiben, Hunde anzuleinen und Wildtiere nicht zu berühren.  Auch sollte auf nächtliche Erkundungstouren unbedingt verzichtet werden, um die Tiere nicht zusätzlich zu stören.

 

Ansprechpartner: René Hartwig

(Obmann für Öffentlichkeitsarbeit)

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kjs-kiel.de

Bodenbrüter und deren Gelege benötigen Schutz (Foto LJV-SH)

Öffnungszeiten der Untere Jagdbehörde Kiel

(Kiel, 29.04.2020) Aufgrund der aktuellen Situation um das Corona Virus gelten die regulären Öffnungszeiten der Waffen –und Jagdbehörde Kiel momentan nicht, spontane Vorsprachen sind nicht gestattet. Anliegen sind möglichst per Post zu erledigen, die Fristen für Waffenkäufe und Verkäufe bleiben zunächst auf 8 Wochen verlängert.

Wer eine persönliche Vorsprache wünscht, kann sich telefonisch unter 0431-901 4293 oder per Email Frederike.Haertel@kiel.de mit Frau Härtel für einen Montag oder Freitag einen Termin vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum Neuen Rathaus ausschließlich mit Mundschutz gestattet ist.

 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd:

Einzeljagd ist weiterhin erlaubt, Gesellschaftsjagden sind untersagt   

 

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung weist darauf hin, dass die Jagdausübung im Land auch unter den derzeitigen Umständen der Corona-Pandemie grundsätzlich weiterhin möglich und vorgesehen ist. Konkret erlaubt sind sämtliche Formen der Einzeljagd, die Jagdhundeausbildung und notwendige Revierarbeiten. Untersagt sind Gesellschaftsjagden (mehr als vier Jägerinnen und Jäger im räumlichen und zeitlichen Zusammenhang) sowie sonstige Zusammenkünfte von Jägerinnen und Jägern.

Für die genannten Tätigkeiten haben Revierinhaber folgendes zu beachten:

  • Bei allen Handlungen ist der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen sind Angehörige des eigenen Hausstands oder eine weitere Begleitperson. Die Einhaltung der behördlich bestätigten Abschusspläne ist zu gewährleisten.
  • Die Prophylaxe zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist weiterhin notwendig, weshalb das Schwarzwild weiter intensiv bejagt werden muss.
  • Im Falle von Wildunfällen im Straßenverkehr ist der Einsatz des Jagdausübungsberechtigten unverzichtbar und nicht zuletzt aus Gründen des Tierschutzes gefordert.
  • Die rechtlich verankerte Pflicht zur Vermeidung von Wildschaden ist zu beachten.

Die Fahrt ins Revier als Pächter, Eigenjagdbesitzer oder Jagderlaubnisscheininhaber ist keine Reise aus touristischem Anlass. Die Jagdausübung ist eine notwendige Tätigkeit und damit verbunden ist auch die Anreise ins Revier nach Schleswig-Holstein zulässig. Alle weiteren möglichen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus sind bei der Jagdausübung uneingeschränkt zu beachten.

 

Quelle: MELUND/26.03.2020

Erfassung der Marderartigen und Neozoen 2020

Das Wildtier-Kataster erfasst in diesem Jahr 2020 die Marderartigen, Neozoen und Biber. Ihre Daten können Sie gern wie jedes Jahr online unter www.wtk-sh.de eingeben. Dazu müssen Sie einen Zugang für Ihr Revier beantragen, falls Sie diesen noch nicht besitzen.

Um Ihnen die Eingabe zu erleichtern, finden Sie auf der WTK Homepage ein Anleitungsvideo, in dem das Ausfüllen des Onlinebogens erläutert wird.

Natürlich ist auch nach wie vor die Abgabe der Erfassungsbögen per Post oder per Mail möglich.

 

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern jederzeit unter melden@wtk-sh.de zur Verfügung. Außerdem möchten wir uns für Ihr ehrenamtliches Engagement am WTK bedanken, denn nur durch Ihre Kooperation sind ein langfristiges Monitoring und ein Schutz unserer heimischen Wildtiere möglich.

Untere Jagdbehörde verlängert Fristen

Aufgrund der aktuellen Situation im Umgang mit dem Coronavirus ist die Untere Jagdbehörde Kiel (UJB) angehalten, den Kundenkontakt so gering wie möglich zu halten. Die Öffnungszeiten werden vorerst beibehalten. Trotzdem bitten wir, dass Anfragen an die UJB vor allem per Telefon, Email oder auf dem postalischen Weg gestellt werden

 

Seit dem 17. März hat die Untere Jagbehörde der Stadt Kiel die Frist zum Ein – und Austragen einer Waffe auf zunächst 8 Wochen erweitert.

 

Wichtig: Dies gilt nur für Personen, die in der Landeshauptstadt Kiel gemeldet sind bzw. deren zuständige Ordnungsbehörde die Untere Jagdbehörde Kiel ist!

 

Um den Verwaltungsaufwand der UJB so gering wie möglich zu halten, wird die Kreisjägerschaft Kiel Fragen aus der Mitgliederschaft sammeln und gebündelt an die Behörde weitergeben. Falls Sie Fragen haben, können Sie diese jederzeit an die Schriftführerin senden unter: schriftfuehrer@kjs-kiel.de

Jahreshauptversammlung abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage und Berichterstattung zum Corona-Virus und der von verantwortlichen Stellen empfohlenen Verhaltensmaßnahmen insbesondere bei privaten wie auch öffentlichen Veranstaltungen, hat der erweiterte Vorstand beschlossen, die für den 25.3.2020 anberaumte Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) abzusagen.

 

Ein Ersatztermin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Corona-Virus: Veranstaltungen bis zum 14. April abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus, hat sich das Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV) dazu entschieden, den Landesjägertag 2020 abzusagen. Der Landesjägertag sollte am 04. April 2020 in Neumünster stattfinden. Der Entschluss wurde im Rahmen der Sitzung des erweiterten Präsidiums des LJV am 11. März 2020 mitgeteilt. Die Entscheidung hierzu fiel dem Präsidium nicht leicht. „Wir meinen, dass wir uns in dieser Situation mit der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die auch wir haben, richtig entschieden haben“, so LJV-Präsident Wolfgang Heins. Weiterhin empfiehlt die Verbandsführung allen Untergliederungen auf Kreis- und Hegeringsebene weitere Versammlungen abzusagen.

Außerdem wird aufgrund des Erlasses der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung vom 10. März 2020 in Bezug auf die Verbreitung des Corona-Virus die Messe OUTDOOR jagd & natur, die vom 3.-5. April 2020 stattfinden sollte, abgesagt. Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern dürfen bis zum 10. April 2020 in Schleswig-Holstein nicht durchgeführt werden.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Umgang mit dem Corona-Virus werden vorerst alle Veranstaltungen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. bis zum 14. April 2020 abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben.

Dies betrifft u.a.:

  • Landesjägertag – 4. April 2020
  • Landespflanzenbörse – 3.-5. April 2020 – Vorbestellungen werden bearbeitet – wenden Sie sich für weitere Infos an folgenden Kontakt: Link
  • Prüfung zum Jagdgebrauchshornbläserabzeichen „C“-  4. April 2020 (Teilnahmebeiträge werden erstattet)
  • Jagd- und Wildschadensseminar 3. April 2020 – Das Seminar wird verschoben
  • Bogenjagdseminar – 5. April 2020
  • Messe: OUTDOOR jagd & natur – 3.-5. April 2020
  • Trophäenbewertung – 2.-5. April 2020
  • Landestrophäenschau – 2.-5. April 2020
  • Motorsägenlehrgang – 28. März 2020 (Teilnahmebeiträge werden erstattet)
  • Jugendobleutetagung – 3. April 2020
  • Jahrestagung der Obleute für Öffentlichkeitsarbeit – 21. März 2020
  • Jägersilvester 2020 - 28. März 2020 - Das Jägersilvester wird verschoben & die Karten behalten ihre Gültigkeit

Jagdschein: Aktueller Hinweis zur Erteilung von Jagdscheinen

Aktueller Hinweis zur Erteilung/Verlängerung von Jagdscheinen seitens des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein:

 

Die Verlängerung von Jagdscheinen ist seit dem 28.02.2020 in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Der Grund dafür ist die Änderung des Waffengesetzes, nach der auch im Rahmen der Verlängerung von Jagdscheinen eine Auskunft des für den Antragsteller zuständigen Landesamts für Verfassungsschutz erforderlich ist. Leider wurde mit der Gesetzesänderung vom Bund als Gesetzgeber kein Verfahren für diese notwendige Abfrage geliefert.

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) sowie das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration (MILI) standen in den letzten Tagen in intensivem Austausch zu dem Thema. Das MILI konnte dem MELUND heute ein Verfahren präsentieren, welches die massenhafte Abfrage beim Verfassungsschutz in Schleswig-Holstein ermöglicht. Laut Auskunft des Verfassungsschutzes soll die Abfrage ab dem 11.03.2020 erfolgen können. Die unteren Jagdbehörden wurden informiert, die Auskünfte nach einem vorgegebenen Schema einzuholen.

Wir gehen davon aus, dass die Prüfung ab dem 11.03.2020 zügig durchgeführt wird, sodass die Jagdscheine zeitnah verlängert werden können.

MELUND

(Stand 03.03.2020)

 

Mitgliedern, deren Jagdschein zum Ablauf dieses Jagdjahres ungültig werden, wird dringend empfohlen, umgehend die Jagdscheinerteilung zu beantragen. Der Antrag ist mit Einreichung sämtlicher Unterlagen zu stellen: Personalien des Antragstellers, Versicherungsnachweis, Gebührenzahlungsbeleg und bei Erstantrag das Prüfungszeugnis.

Jagdschein: Schwierigkeiten bei Verlängerungen

Aktuell werden in den Kreisen und kreisfreien Städten keine Jahresjagdscheine mehr verlängert und ausgestellt. Hintergrund sind die kürzlich in Kraft getretenen waffenrechtlichen Änderungen, die vorsehen, dass bei der Ausstellung eines gültigen Jahresjagdscheins nun eine Abfrage im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung beim Verfassungsschutz nötig ist. Die Abfrage ist nach aktueller Rechtslage nach Angaben der Behörden notwendig.

 

Auf Anfrage vom 25. Februar wurde gegenüber dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein seitens der Behörden angegeben, dass es im Zuge der gesetzlichen Änderungen keine Probleme bei der Ausstellung der Jagdscheine geben wird. Wie seitens mehrerer Verbandsmitglieder am 28. Februar 2020 mitgeteilt wurde, haben die Unteren Jagdbehörden mit diesem Datum jedoch auf Bitten der Obersten Jagdbehörde in weiten Teilen des Landes reagiert und die Ausstellung der Jahresjagdscheine gestoppt.

Mit Datum vom 02. März wurde ein Erlass verkündet, der den Unteren Jagdbehörden nun eine Ausstellung/Verlängerung der Jahresjagdscheine seitens des Ministeriums vollständig untersagt.

 

Mitgliedern, deren Jagdschein zum Ablauf dieses Jagdjahres ungültig werden, wird empfohlen, umgehend die Jagdscheinerteilung zu beantragen.

(aktualisiert: 02.03.2020)

 

Handlungsleitfaden zur Verlängerung des Jahresjagdscheines

Einladung zur Mitgliederversammlung 2020:

 

Einladung zur  Mitgliederversammlung 2020 – verbunden mit einer Trophäenschau – lädt Sie der Vorstand im Namen der Kreisjägerschaft Kiel e.V. herzlich ein. Diese findet statt am

 

Mittwoch, den 25.03.2020, 19.30 Uhr, Restaurant Tannenberg, Projensdorfer Str. 251, 24106 Kiel.

 

Anträge zur postalisch versendeten Tagesordnung richten Sie bitte schriftlich bis zum 25.02.2020 an den geschäftsführenden Vorstand.

 

Für die Teilnahme an der Trophäenschau bitten wir die Revierinhaber, ihre Trophäen  am Veranstaltungsabend ab 18.00 Uhr abzugeben.

 

Der in dieser Einladung mitgelieferte Mitgliedsausweis erhält mit Zahlung des Mitgliedsbeitrages seine Gültigkeit und dient dem Nachweis der Mitgliedschaft gegenüber dem LJV SH e.V. auf Großveranstaltungen.

 

Über zahlreiches Erscheinen zur Jahreshauptversammlung und den diesjährigen Veranstaltungen freut sich der Vorstand der Kreisjägerschaft Kiel e.V.

 

Waidmannsheil

 

Georg Zacher 

1. Vorsitzender

ASP: Leitfaden für Jäger

 
Die ASP ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft.

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft. (Quelle: Kauer/DJV)

 

Wie lässt sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) erkennen? Was ist im Fall eines Ausbruchs zu tun? Welche Folgen bringt die Krankheit mit sich? Antworten liefert die neue Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest” des Deutschen Jagdverbandes (DJV), die ab sofort digital auf www.jagdverband.de erhältlich ist. Ab Mitte Januar ist die gedruckte Version kostenfrei bestellbar. Das 28-seitige Dokument füllt Wissenslücken und bietet insbesondere Jägern und Landwirten einen guten Überblick über Symptome der Tierseuche, Präventionsmaßnahmen sowie Vorgehen im Seuchenfall. 

 

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierkrankheit. Weisen lebende oder tote Wildschweine verdächtige Symptome auf, sollten Jäger diese unverzüglich an das zuständige Veterinäramt melden. Fotos von auffälligen Symptomen – etwa Veränderungen an Milz und Leber – helfen Jägern, die Krankheit zu erkennen.

 

Haus-und Wildschweine sterben nach der Infektion innerhalb einer Woche. Für andere Haus- und Nutztiere sowie für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Ein Ausbruch hätte jedoch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: Der internationale Export von Schweinefleisch außerhalb der Europäischen Union würde zum Erliegen kommen, auch nationale Handelsbeschränkungen in der Landwirtschaft wären möglich. Eine intensive Wildschweinjagd ist wichtig, um im Falle eines ASP-Ausbruchs das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren.

Die aus Afrika stammende Tierseuche ist zuletzt rund 40 Kilometer von der deutschen Grenze in Polen bei Wildschweinen nachgewiesen worden. Mittlerweile ist die Anzahl der gefundenen Kadaver auf 59 gestiegen.

 

Die Broschüre kann ab Mitte Januar bei Übernahme der Versandkosten bei der DJV-Service GmbH bestellt werden: www.djv-shop.de.

Die Broschüre ist online abrufbar unter: “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest“

WILD-Bericht 2018: neue Monitoringdaten veröffentlicht

 

IIm Fokus: die Auswertung von Jagdstatistiken für verschiedene Paarhufer. Ein weiterer Schwerpunkt sind invasive Arten wie Waschbär und Nilgans. Der Bericht enthält zudem Gastbeiträge zu Elch, Kormoran und Feldhase.

 

Der DJV hat heute den WILD-Jahresbericht 2018 veröffentlicht.

Der DJV hat heute den WILD-Jahresbericht 2018 veröffentlicht. (Quelle: DJV)

 

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat heute den Jahresbericht 2018 des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) veröffentlicht. Er enthält Jagdstatistiken von 9 ausgewählten Wildarten. Auf 56 Seiten im A4-Format werden aktuelle Jagdergebnisse und der 10-Jahres-Trend mit Karten und Diagrammen erläutert. Den aktuellen WILD-Bericht sowie weitere Informationen gibt es ab sofort hier.

WILD ist ein Projekt des Deutschen Jagdverbandes und seiner Landesjagdverbände. Es ist das bundesweit größte Monitoringprojekt für überwiegend jagdbare Arten. Seit 2001 erheben Jäger Daten zu Vorkommen, Populationsdichte und -entwicklung von ausgewählten Tierarten. Wissenschaftler werten die Daten aus. Für den kommenden Bericht haben etwa 25.000 Jäger wieder Daten auf einer Fläche von 13 Millionen Hektar erhoben. Das entspricht 36 Prozent der Fläche Deutschlands.

Bis zum 31. März 2020 können bis zu drei Exemplare gratis bei der DJV-Service GmbH angefordert werden. Ab vier Exemplaren werden die anfallenden Versandkosten berechnet. Ab April ist der WILD-Bericht dann kostenfrei zzgl. Versandkosten im DJV-Shop bestellbar.

Die wichtigsten Änderungen für Jäger

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Gesetz noch nicht im BGBl verkündet

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Umstrittene Neuregelung des Waffengesetzes beschlossen


Mehr Bürokratie wagen! Neuregelung bringt Rechtsunsicherheit aber praktisch keinen Zugewinn bei der inneren Sicherheit.


(Berlin, 13. Dezember 2019) Der Bundestag hat heute eine umstrittene Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Damit sollen in erster Linie die Änderungen der EU-Feuerwaffenrichtlinie umgesetzt werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV), das Forum Waffenrecht und viele andere Vertreter von Sportschützen, Händlern und Herstellern, sowie Vertreter von Sicherheitsbehörden haben die Neuregelung heftig kritisiert. Die Änderungen gingen weit über die versprochene Eins-zu-eins-Umsetzung der Feuerwaffenrichtlinie hinaus - entgegen der Ankündigung von Bundesinnenminister Seehofer, kritisierte DJV-Vizepräsident Ralph Müller-Schallenberg. Sie führten in erster Linie zu mehr Bürokratie, nicht zu mehr Sicherheit. "Die Neuregelung ist ein Bürokratiemonster. Die Waffenbehörden werden künftig noch stärker mit dem Verwalten des legalen Waffenbesitzes beschäftigt sein, als sich um illegale Waffen zu kümmern. Das ist ein Bärendienst für die innere Sicherheit", sagte Müller-Schallenberg weiter.
Ausdrücklich begrüßte Müller-Schallenberg, dass künftig alle Jäger Schalldämpfer für ihre Gewehre erwerben können, um ihr Gehör zu schützen. Auch jagdrechtlich ist der Einsatz von Schalldämpfern inzwischen fast überall erlaubt. Die jagdrechtlichen Regelungen müssen unbedingt beachtet werden. Kritisch ist auch die vorbehaltlose Zulassung von Nachtzielgeräten zu sehen, die Jäger künftig nutzen können. Hierzu betonte Müller-Schallenberg jedoch, dass die Geräte nach wie vor nach dem Bundesjagdgesetz verboten seien- anders als Schalldämpfer. Lediglich in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen gelten Ausnahmen. Müller-Schallenberg wies außerdem darauf hin, dass hier noch erhebliche rechtliche Unsicherheiten bestünden und der Einsatz in der Jagdpraxis besondere Umsicht erfordere.
Kritisch sieht der DJV auch die Ausweitung von Waffenverbotszonen. Denn damit werden oft die Falschen getroffen. Wie der DJV halten Experten der Polizei ein individuelles Waffenverbot für potentielle Gewalttäter für wirkungsvoller. Dazu betonte Marc Henrichmann (CDU) im Plenum des Bundestages, dass die Regelung für Jäger und Sportschützen auf Grund der überprüften Zuverlässigkeit Erleichterungen enthalte. Diese seien für die Länder auch bindend. Henrichmann äußerte sich kritisch zur Nachtzieltechnik und wies auf den Wertungswiderspruch zum Magazinverbot hin. Denn dazu hatten Sicherheitsbehörden und Sachverständige in der öffentlichen Anhörung betont, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestünde.
Der DJV begrüßt eine Regelung zur Überprüfung von Schießstätten: Hierzu haben es die Länder künftig selbst in der Hand, die Zulassung von Sachverständigen zu ermöglichen. Damit wird eine jahrelange Blockade aufgelöst, die Schießstandbetreibern den sicheren Betrieb der Einrichtungen erschwert hatte.
Viele Neuregelungen betreffen in erster Linie Sportschützen, Händler und Hersteller. Geändert werden unter anderem die Bedürfnisprüfung bei Sportschützen, die Markierung wesentlicher Waffenteile und die Meldung an das Nationale Waffenregister. Größere Magazine werden verboten. Darüber hinaus werden alle Magazine erlaubnispflichtig, nicht nur diejenigen für halbautomatische Waffen oder solche mit größerer Kapazität. Dies sei nur ein Beispiel dafür, wie die EU-Richtlinie für sinnlose Verschärfungen missbraucht werde, betonte Müller-Schallenberg.
Der Gesetzentwurf hatte heftige Kritik von fast allen Beteiligten hervorgerufen. Auch der Bundesrat sah Änderungsbedarf und forderte unter anderem die Einführung einer regelmäßigen Verfassungsschutzabfrage und eine Ausweitung von Waffenverbotszonen. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens gab es noch einige Änderungen am Entwurf, unter anderem zum waffenrechtlichen Bedürfnis bei Sportschützen zum Meldeverfahren, eine Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung, eine Pflicht zum persönlichen Erscheinen bei der Antragsstellung (in begründeten Ausnahmefällen) und die Ausweitung von Waffenverbotszonen. Die jetzt beschlossene Änderung muss noch den Bundesrat passieren und wird voraussichtlich Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

(Quelle: Kauer/DJV)

 

„Den Schöpfer im Geschöpfe ehren“ – Jagdhornklänge in der Nikolaikirche

 

Nach vielen Jahren feierte die Kreisjägerschaft Kiel wieder eine Hubertusmesse. Die Hubertusmesse fand am 16.11.2019 in der Kieler Nikolaikirche statt. Der Gottesdienst wurde von Oberkirchenrat i.R. Gerd Heinrich gehalten. Die „Parforcehornbläser Schleswig-Rendsburg“ begleiteten die Messe musikalisch. Ab 16:30 Uhr stimmte das Kieler Bläsercorps mit jagdlicher Musik auf die Messe ein.

Musikalisch wurde zur Kieler Hubertusmesse einiges geboten. „Die Parforcehornbläser Schleswig-Rendsburg sind für ihr hohes Niveau in ganz Norddeutschland bekannt“, berichtet Elisabeth Fricke, Leiterin des Kieler Bläsercorps. So wurden geistliche Stücke ebenso dargeboten wie das experimentell wirkende Stück „Glocken“. Vorher stellten die Jagdhornbläserinnen und –bläser aus Kiel weltliche Stücke, Märsche und Signale aus dem jagdlichen Brauchtum vor.

Die voll besetzte Nikolaikirche bot für die Messe einen feierlichen Rahmen. Dass das musikalische Repertoire bei den Besuchern großen Anklang fand, belegten die „Standing Ovations“ am Ende der Messe. Hier war es vor allem die Mischung aus jagdlichem Brauchtum und den konzertanten Stücken, die die Parforcehornbläser Schleswig-Rendsburg in Perfektion darboten.  „Diese Messe war etwas für Alt und Jung!“, freut sich Elisabeth Fricke weiter. Neben den schönen Stücken mit toller Akustik gab es auch etwas zum Staunen für die kleinen Besucher. In der Kirche war eine Hundeführerin und drei Falkner mit ihren Greifvögeln, die auch im Anschluss an die Messe „Rede und Antwort“ standen. Auch ein Diorama, das der Landesjagdverband Schleswig-Holstein zur Verfügung stellte, konnte bestaunt werden. Die ganze Kirche war mit grünen Tannenzweigen und herbstlichen Gewächsen geschmückt.

Mit klaren Worten leitete Oberkirchenrat i.R. Gerd Heinrich die Messe. Heinrich dankte den Kieler Jägerinnen und Jägern für ihr unermüdliches Engagement um den Natur- und Umweltschutz. Dies stellte auch der stellv. Stadtpräsident Robert Vollborn in seinen Grußworten dar, die er im Namen der Stadt Kiel an die Anwesenden richtete. Vollborn dankte und verwies auf die besondere Rolle, die den Jägerinnen und Jägern im urbanen Raum zuteil wird. Eingangs begrüßte Bläserobfrau Elisabeth Fricke die Besucher für den Vorstand der Kreisjägerschaft mit einem gelungenen Grußwort.

Die Kreisjägerschaft lud im Anschluss an die Messe die Parforcehornbläser Schleswig-Rendsburg, das Kieler Bläsercorps und alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Grünkohlessen in das Restaurant Tannenberg ein. Hier bedankte sich der 1. Vorsitzende Georg Zacher bei Bläserobfrau Elisabeth Fricke im Namen der Kreisjägerschaft Kiel für ihr außergewöhnliches Engagement und die hervorragende Organisation im Vorfeld. Unter Beifall bedankte sich die Bläserobfrau ebenfalls bei allen Helferinnen und Helfern, die die Messe mitorganisiert und gestaltet haben. Besonders lobte Sie die tatkräftige Unterstützung aus den Reihen des Bläsercorps und dankte auch nochmal den Parforcehornbläsern.

René Hartwig

 

Schalenwilderfassung 2019


Das WTK SH (Wildtierkataster Schleswig-Holstein) bittet um erhöhte Beteiligung an der Schalenwilderfassung 2019. Mit Hilfe der Daten können mögliche Bauvorhaben und Planverfahren zugunsten unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt positiv beeinflusst werden. Vor allem bei größeren verkehrs- und straßenbaulichen Maßnahmen werden die Daten von Zeitreihen benötigt, um Entwicklungen und Trends in bestimmten Regionen darstellen zu können. Auf diese Weise können Ihre Daten dazu beitragen einer Zerschneidung von Lebensräumen und Zurückdrängung von Wildtieren entgegenzuwirken. Aus aktuellem Anlass bitten wir besonders die Mitglieder der Kreisjägerschaften Oldenburg, Eutin und Lübeck um Beteiligung, da die Daten besonderen Mehrwert für die Arbeit rund um die Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung darstellen. Leider haben bisher lediglich 30 % der Reviere ihre Daten der Schalenwilderfassung 2019 an das WTK SH überliefert. Falls Sie also noch unausgefüllte Bögen besitzen, senden Sie diese gern direkt an das WTK SH schicken oder geben diese online (wtk- sh.de) ein
Das WTK SH freut sich über jeden Erfassungsbogen und möchte sich bei dem Einsatz und dem Engagement der Jägerinnen und Jäger vor Ort bedanken!

 

Erfassungsbogen Schalenwild

 

Änderung der Öffnungszeiten der Waffenbehörde Kiel

 

Ab dem 01.10.2019 hat die Waffenbehörde Kiel Dienstags und Donnerstags

08:30-13:00 Uhr und Donnerstags zusätzlich 14:00-16:00 Uhr geöffnet.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für andere Tage und Zeiten telefonisch

oder per Email Termine mit den Sachbearbeitern zu vereinbahren.

 

Frau Pioch   (Nachnamen A-F), Tel: 0431-901-2185, Anja.Pioch@kiel.de

 

Frau Schmidt-Henschke (Nachnamen M-Z), Tel: 0431-901-2192,

ulrike.schmidt-henschke@kiel.de


Da Frau Schmidt-Henschke krankheitsbedingt weiterhin ausfällt, wenden sich Ihre Kunden bitte an Frau Pioch oder Frau Härtel

Frau Härtel (Nachnamen N-Z), Tel: 0431-901-4293, Frederike.Haertel@kiel.de

 

Kreispokalschießen in Hartenholm


Am 14.09.2019, ab 8:30 Uhr findet das Kreispokalschießen in Hartenholm statt. Es werden 30 Tauben Parcours, je 2 x Großkaliber und 3 x Hornet auf Scheiben und Position jagdlicher Art, sowie laufender Keiler geschossen.

 

Hundegruppe kommt gut an

 

Unsere Hundeobfrau Anja Bredtmann und Christiane Haake sind innerhalb kurzer Zeit recht bekannt geworden. Man spricht auch außerhalb unserer KJS über die fundierten Kenntnisse und die professionelle Arbeit mit den Hunden. Die Hundegruppe trifft sich regelmäßig 14- täglich auf dem Platz des PHV im Tannberger Gehölz. Jedes Hundegespann ist dort willkommen und wird gefördert. Es fanden bereits Module zur Vorbereitung auf die HZP und BP mit guten Beteiligungen statt. Die Wasserarbeit am Westensee war sehr schön. Da aber auf dem Platz des PHV nicht mit Wild gearbeitet werden darf, bitten Anja und Christiane um Möglichkeiten in Revieren üben zu dürfen. Je mehr Möglichkeiten sich auftun, desto weniger sind einzelne Reviere belastet. Wer bereit ist, sein Revier zur Verfügung zu stellen, melde sich bitte bei Anja Bredtmann.

Mit Hund und Horn an der Förde – Die KJS Kiel auf dem KIDS-Festival 2019

 

„Mit Hund und Horn an der Förde“ - unter diesem Motto nahm die KJS Kiel vom 10. – 12. Mai 2019 am KIDS-Festival 2019 teil, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte. Auf rund 30 000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche boten zahlreiche Vereine, Verbände und Gruppen Mitmachaktionen und Infoveranstaltungen für mehr als 100 000 Besucher an, die an diesem sonnigen Wochenende an die Kieler Förde kamen. Die KJS Kiel war mit dem LJV-Infomobil, einem Zelt und tollen Mitmachaktionen für Kinder direkt mit ihrem Stand an der Förde zu finden.
Nachdem im letzten Jahr der Schwerpunkt auf den Themen Wildbret und Saatgut lag, wurde es in diesem Jahr etwas handwerklicher. Gemeinsam mit den Jägerinnen und Jägern der KJS Kiel bauten die Kinder unzählige Nistkästen, bemalten Holztiere und bestaunten die Präparate, Abwurfstangen und Bälge. Für viele der in der Stadt aufgewachsenen Kinder war dies naturgemäß eine völlig neue aber unvergessliche Erfahrung.
Zu den Höhepunkten zählte neben den Mitmachaktionen auch das Rahmenprogramm, welches sehr positive Resonanz hervorrief. So fand am Sonnabend die Hundevorführung der Hundegruppe der KJS Kiel unter der Leitung von Hundeobfrau Anja Bredtmann und Christiane Haake statt. Zu den Signalen des Kieler Bläsercorps wurden verschiedene Jagdhunderassen vorgestellt und kleine Übungen gezeigt, die sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen auf Begeisterung stießen.
Am Sonntag konnten die Kinder einen Wurf Kleiner Münsterländer-Welpen mit großen Augen bestaunen und vorsichtig streicheln. Nicht wenige Kinder verließen den KJS-Stand mit dem sehnlichen Wunsch alsbald einen Welpen mit nach Hause nehmen zu dürfen, was bei den Anwesenden für Erheiterung sorgte. An dieser Stelle sei Züchter Klaus Schnack recht herzlich gedankt! Der Sonntag endete schließlich mit den Klängen des Kieler Bläsercorps, die an diesem sonnigen Abend weit über die Kieler Förde schallten. Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Helferinnen & Helfern und tatkräftigen Unterstützern, die das KIDS-Festival zu einem Erfolg gemacht haben!


René Hartwig, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Mit Wirkung vom 01. Januar 2019 ist die neue Landesverordnung über Verfahren in Wild- und Jagdschadenssachen in Kraft getreten.

 

Neue Landesverordnung über die Fangjagd

 

Mit Wirkung vom 01. Januar 2019 ist die neue Landesverordnung über die Fangjagd (Fangjagdverordnung) in Kraft getreten.

 

 

Fangjadverordnung
LVO über die Fangjagd.pdf
PDF-Dokument [268.4 KB]

Ab sofort sind wir auch hier:

www.facebook.com/KJSKiel

 

Horrido! Herzlich willkommen auf der fb-Seite der Kreisjägerschaft Kiel! Wir informieren Sie/Euch in Zukunft über Veranstaltungen, Neuigkeiten aus der Kreisjägerschaft und Infos rund um die Themen Jagd und Naturschutz!

 

 

Schalldämpfer

Information des Ministerium des Inneres, ländliche Räume und Integration
Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein dürfen Schalldämpfer verwenden!
Ein wichtiger Beitrag für den Gesundheitsschutz
180629_schalldaempfer.pdf
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Hausken Datenblatt
Hausken DatenblattII.pdf
PDF-Dokument [97.5 KB]
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