Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. Hier erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen bzw. -zubereitungen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschl. Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg. Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. ASP ist keine Zoonose, also zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheit, und daher für den Menschen ungefährlich. 

(Quelle: Friedrich Löffler Institut https://www.fli.de)

 

 

Ausbruchszahlen 2018

 

Karte: ASF im Baltikum, in Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Rumänien, Ukraine und Moldawien in 2018, Stand 19.06.2018, 10:00 Uhr

Tabelle: ASF im Baltikum, in Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Rumänien und der Ukraine in 2018, Stand 19.06.2018

 

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