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Jagd vorbei - Halali! Und jetzt Ruhe im Revier?

Für die meisten bejagden Arten ruht ab 1. März die Jagd. Für viele Jäger heißt es: die Waffen putzen, ölen und für längere Zeit im Schrank stehen lassen.
Bis die Bockjagd ihren Auftakt hat, ist genügend Zeit, sich um andere wichtige Dinge zu kümmern:

1. Muss der Jagdschein verlängert werden??? - Wenn ja, dann möglichst schnell mit dem Versicherungsnachweis zum Ordnungsamt und einen neuen Stempel holen, ansonsten erlischt sogar die Jagderlaubnis im Revier. Achtung: Das Ordnungsamt der Stadt Kiel zieht um. Ab der ersten vollen Woche im März finden wir Frau Schmidt-Henschke und Co. im Neuen Rathaus, Flügel E, 1.OG Zimmer 122.

2. Will ich im Revier "aufforsten"? - Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, zu planen wo ich evtl. Jungbäume pflanzen, einen Knick anlegen oder Äsung anbieten will. Zu diesem Zweck organisiert unser Obmann für Naturschutz auch dieses Jahr wieder eine Sammelbestellung für Bäume. Wer Interesse hat meldet sich bei Stefan Bronnmann oder bekommt bei der Jahreshauptversammlung am 3. April ein Bestellformular.

3. Möchte ich (mehr) Nistkästen aufhängen? - Meisen und andere nützlich und beliebte gefiederte Genossen freuen sich über eine Nisthilfe. So kann man leicht die Artenvielfalt bei unseren Singvögeln erhöhen. Bereits jetzt ist der beste Zeitpunkt für die Einrichtung eines neuen Vogelheimes. Nistkästenbausätze für Meisen und Co. gibt kann man zum Preis von 7,50 Euro bei der KJS erwerben. Entweder bei der nächsten Natursprechstunde im JUbiz, oder zur nächsten Monatsversammlung im Wiker Sportverein einen oder mehrere Kästen bei Julia Kirschning bestellen.

In diesem Sinne: Waidmannsheil
Der Vorstand





Wir trauern um unseren lieben Bernd Bracker

Am 30.01.2012,
nur wenige Tage nach seinem 67. Geburtstag,
verstarb er völlig überraschend, einige Stunden nach der Rückkehr von einem gemeinsamen, jagdlichen Wochenende, welches, allerdings nur nachträglich betrachtet, mich bereits seine Vitalität und besondere Lebensfreude vermissen ließ. Diese beiden Eigenschaften, die gestützt wurden von seinem so positiven, lebensbejahenden Charakter, seiner besonderen Hilfsbereitschaft lassen mich um einen guten Freund trauern.
Alle, die Bernd Bracker als Jäger, Hundeführer oder als Prüfer der Jungjäger kannten, werden seinen intensiven Einsatz für die Jagd, sein Wissen und einen mehr als sympathischen Menschen vermissen. Seine große Leidenschaft, die jagdliche Musik, das Fürst Pless - und das Parforce-Horn sowie das damit verbundene Engagement als Bläser-Obmann der Kreisjägerschaft Kiel lassen das Vakuum erahnen, welches sein Tod in vielen Bereichen aber vor allem bei vielen Menschen hinterlässt.
Das letzte Signal ist verklungen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, die seinen Verlust besonders intensiv erfahren und ertragen muss.
Karlheinz Naecker




Hubertusmesse in Sankt Nikolai zu Kiel - ein musikalisches Erlebnis

Eine lange Vorbereitungszeit fand am 8. November 2011 allmählich ihren Höhepunkt, als am Nachmittag ein kleiner Herbstwald im Altarraum der Nikolaikirche entstand. Mit tatkräftiger Hilfe der angehenden Jungjäger aus dem aktuellen Lehrgang wurden mehr als 30 Tannen, Birken, Buchen und Lärchen mit einer kleinen Schar von Tierpräparaten kombiniert und boten den Bläsern von Diana Plön einen stimmungsvollen Rahmen für die von ihnen geblasene Hubertusmesse. Um 19 Uhr fanden sich mehr als 250 Jäger und Freunde jagdlicher Musik ein, um gemeinsam den Parforcehorn-Klängen zuzuhören. Pastor i. R. Eckart Ehlers führte durch die Messe auf Plattdeutsch. Auch Ehrenmitglied Fritz Castagne und der 1. Vorsitzende Christopher Rieger hielten sich in ihren Beiträgen an die niederdeutsche Sprache.
Die Bläserinnen und Bläser von „Diana Plön“ sorgten mit ihrer Musik für den absoluten Höhepunkt des Jagdjahres und einen angemessenen Tribut an die Geschöpfe in der Natur. Einen herzlichen Dank und ein großes Kompliment an die Musikerinnen und Musiker.
Bilder -->

Der Vorstand




Scharfe Klingen für alle Zwecke

Eine Machete gleitet mit gleichmäßigem Zischen durch ein Blatt Papier und schneidet ohne Probleme dünne Streifen ab. Eine reife Tomate wird mit einer dicken Klinge in hauchdünne Scheiben geschnitten, durch die man fast hindurch sehen kann. Mit einem schweren Beil wird ein Bein enthaart und ein Waidblatt gleitet mühelos durch ein Telefonbuch. Stefan Bronnmann zeigte am 14. Mai 2011 bei einem gut besuchten Messerschleifseminar, was man mit handelsüblichen Schneide- und Stechwerkzeugen machen kann, wenn sie wirklich scharf sind. Wer ein scharfes Messer im Jagdbetrieb oder in der Küche nutzen will, konnte bei der dreistündigen Veranstaltung auf dem Hof des JUbiz (Jagd- und Umweltbildungszentrum) der Kreisjägerschaft Kiel lernen, wie er sein Messer im richtigen Winkel schärft, welche Klingenform für welche Anwendung am besten ist und was verschiedene Materialien können.
Auch wenn die Messer zuhause nicht von selbst scharf werden, so hat jeder zumindest einen Eindruck bekommen, wie er selbst seine Klingen wirklich richtig bearbeiten kann, auch wenn das Budget nicht für eine Profi-Schleifmaschine ausreicht.
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Wiederholung im Frühjahr 2012 geplant. Informieren kann man sich bei Stefan Bronnmann per E-Mail. Achten Sie bitte auf Ankündigungen auf dieser Seite und im "Jäger in Schleswig-Holstein". Die Seminargebühr beträgt 10,- €. Gäste aus anderen Kreisjägerschaften sind herzlich willkommen.





Jäger auf dem Kids-Festival in Kiel

Vom 6. bis 8. Mai war die Kiellinie fest in Kinderhand: Das 12. Schleswig-Holstein KIDS-Festival fand bei strahlendem Sonnenschein und einem frischen Wind statt, und die Kreisjägerschaft Kiel war mittendrin mit Info-Mobil vom Landesjagdverband. Der Andrang war groß, die Kinder wollten bei uns die vielen Präparate heimischer Tiere beim Namen nennen, sich so den nächsten Stempel für ihren „Laufpass“ verdienen und damit die Chance auf einen tollen Preis der Organisatoren sichern.
Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer der Kreisjägerschaft Kiel, die alle Fragen beantwortet haben und die Aktion zu einem großen Vergnügen gemacht haben.




Schweißhund-Führer Seminar

Am 29. und 30. April veranstaltete die KJS Kiel ein Schweißhund-Führer Seminar im JUbiz (Jagd- und Umweltbildungszentrum) in Kiel-Hammer. Teilgenommen haben insgesamt acht Damen und Herren, überwiegend Führer junger Hunde, die im Herbst ihren liebsten Vierbeiner auf Prüfungen vorstellen wollen.
Der Hundeobmann der KJS Kiel, Klaus Lott gab zunächst einen Überblick über die benötigte Ausrüstung vom Verbandszeug bis zum Fährtenschuh. Im Mittelpunkt des ersten Tages stand die Theorie der Ausbildung des noch jungen Hundes, von einfachsten Verweisübungen bis zu zunehmend komplizierteren Fährten. Das Hauptaugenmerk des Führers sollte sich auf die korrekte Arbeit des Hundes richten, ohne diesen dabei zu überfordern, und ihn nur in kleinen Schritten an schwierigere Aufgaben heranzuführen. Zum Abschluss des ersten Tages wurde das korrekte Anlegen einer Übernacht-Fährte gezeigt.
Am zweiten Tag konnten erste Übungen mit den Hunden erarbeitet werden, die Themen des Vortages wurden vertieft und zum Teil lebhaft diskutiert. Wie in fast allen Lebensbereichen gibt es auch für die Hundeausbildung immer mehrere Meinungen (welche Halsung - welche Leine?, Rinderblut - ja oder nein). Auch wenn es zu vielen dieser Punkte keine abschließende "Falsch/Richtig"-Antwort geben kann, so haben doch die Teilnehmer einen sehr guten Leitfaden für die Ausbildung ihres Hundes an die Hand bekommen. Insbesondere die vielen Hinweise von Klaus Lott auf mögliche Fehler, die man tunlichst vermeiden sollte, waren für die Führer sehr hilfreich. Sie dokumentierten gleichzeitig, dass hier nicht nur kurzfristig im Internet gesammelte Information preisgegeben wurde, sondern dass die Ausführungen von Klaus Lott auf langjähriger Erfahrung beruhen.
Danke Klaus!!

Prof. Dr. Ernst R. Flueh





Kreismeisterschaft 2011 in Hartenholm

In diesem Jahr wurde die Kreismeisterschaft in Hartenholm bereits am 7. Mai 2011 bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen ausgetragen. Das herrliche Wetter lockte 25 Jägerinnen und Jäger auf den Schießstand. Geschossen wurden die üblichen zwei Schrot und vier Kugeldisziplinen, zusätzlich wurde mit der Kurzwaffe geschossen.
Um die Mittagszeit standen die Sieger fest. Eine Schießnadel und den Schießfertigkeitsnachweis bekam jeder Schütze. Bei den Damen konnte sich Julia Kirschning gegen die Konkurrentinnen behaupten und landete auf dem ersten Platz (2. Simone Meyer, 3. Tamara Wendlandt). Die B-Schützen der Herren führte Stefan Bronnmann an (2. Stefan Schmöe, 3. Jens Fischer). Rainer Doose verwies sämtliche Konkurrenten auf ihre Plätze und wurde bei den A-Schützen wie auch in der Gesamt- und in der Tauben-Wertung Erster (2. Timm Stolley (Kugelmeister), 3. Andreas Teiz). Sieger in der Seniorenklasse wurde Siegfried Arendt. Mit der Kurzwaffe siegte Andreas Teiz (2. Timm Stolley, 3. Rainer Doose).
Die Stimmung war sehr gut und die Beteiligung konnte sich durchaus sehen lassen: Mehr als 8% aller Vereinsmitglieder stellten sich dem Vergleich. Waidmannsheil allen Schützen und ein herzlichen Dank an den Schießobmann Axel-Arthur Gabel für die gute Organisation!
Julia Kirschning
Obfrau f. Öffentlichkeitsarbeit




Erfolgreich durch die Jungjägerausbildung - Waidmannsheil Euch allen!

Nach mehr als sechs Monaten praktischen und theoretischen Unterricht in Fächern wie zum Beispiel Jagdrecht, Wildtierkunde oder Waffenhandhabung konnten in diesem Jahr 25 angehende Jungjäger sich zur Jägerprüfung 2011 anmelden. Die Bedingung von drei von zehn Tontauben und 21 Ringe haben bei der Schießprüfung alle erfüllen können.
Nach der schriftlichen stellte die mündlich-praktische Wissensprüfung die letzte Hürde dar. Nach dem fünftägigen Prüfungsmarathon konnte die Prüfungskommission um Kreisjägermeister Karlheinz Naecker 17 frischgebackenen Jungjägern ihr erstes wohlverdientes „Waidmannsheil!“ zurufen. Die erfolgreichen Absolventen des Kurses der Kreisjägerschaft Kiel wurden bei der feierlichen Freisprechung geehrt, gefeiert und in der Gemeinschaft der Jägerschaft willkommen geheißen.
Unsere erfolgreichen Absolventen:

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Helge Stephan, Jan-Uwe Desaga, Martina Hinz, Andreas Krüger, Jens Foth, Inga Brüggemann, Eiko Stegmann, Pierre Pötzl, Simone Meyer, Mirja Möller, Paul Friedhelm Günther.
Hintere Reihe (v.l.n.r.): Axel Gabel (Ausbildungsleiter), Stefan Bronnmann (Ausbilder), Uwe Lorenz, Thies Nuppenau, Harmen Mehrdorf, Ralf Pischel, Hannes Oeverdieck, Wolfgang P. Größeres Bild

Der nächste Kurs startet im Oktober 2011. Informationen bekommen Interessenten bei Axel Gabel per Mail oder telefonisch unter 0172/4118114.




Karlheinz Naecker ist der neue Kreisjägermeister in Kiel



Der Kreis Kiel hat einen neuen Kreisjägermeister. Karlheinz Naecker (Foto rechts) übernimmt kommissarisch das Amt und löst damit Fritz Castagne ab, der sich von diesem Posten aus Altersgründen zurückzieht. Naecker ist bereits bei der nächsten Jägerprüfung Vorsitzender der Prüfungskommission und benennt sämtliche Prüfer. Bei der Jahreshauptversammlung am 19.4. (siehe Termine) wird er die Trophäenschau anleiten.






Fleißige Häuslebauer

Die Kieler Forstbaumschule, eine der meist genutzten Parkanlagen der Stadt, ist 222 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veranstaltete das Grünflächenamt ein großes Fest. Dabei durften die Kieler Jäger nicht fehlen! Mit 222 Nistkasten-Bausätzen und dem Infowagen des Landesjagdverbandes im Gepäck machten wir uns auf, und stellten uns dem Ansturm der begeisterten Kinder. Ob mit Papa oder Mama, oder sogar Oma - Dutzende Nistkästen wurden von Kindern eingenhändig zusammengenagelt. Im Frühjahr finden also viele zusätzliche Blau- und Kohlmeisen-Paare irgendwo in Kiels Gärten und Höfen eine Wohnung, die allen Anforderungen eines familienorientierten Meisenpärchens gerecht wird, für den Erstbezug vor. Ein herzlicher Dank geht an das Eiderheim in Flintbek, das die Bausätze gefertigt und zur Verfügung gestellt hat.







Erfolgreiche Halbzeit

-Nussjagdzwischenergebnis kann sich sehen lassen-

Bis zum heutigen Tag sind in Schleswig-Holstein 2.500 kleine und große Nussjäger auf die Pirsch gegangen und haben rund 40.000 Haselnüsse gesammelt, von denen 87 eindeutige Fraßspuren der Haselmaus aufwiesen. Insgesamt haben bis heute 250 Nussjagden stattgefunden, an denen sich 70 Schulen und KiTas beteiligt haben.
Die meisten Nussjagden haben südlich des Kanals stattgefunden. In den Kreisen Schleswig-Flensburg, Dithmarschen, Nordfriesland und dem westlichen Rendsburg-Eckernförde sind dagegen kaum Nussjäger mit den kleinen Forschern unterwegs gewesen. Dies soll nun verstärkt stattfinden, um das Forschungsprojekt großräumig abschließen zu können.
Die Nussjägermeister der Kreisjägerschaft Kiel e.V. haben zehn Suchaktionen mit hiesigen Schulklassen und KiTas durchgeführt. Leider konnten wir die Haselmaus bisher noch nicht in der Landeshauptstadt spüren. Spaß hatten trotzdem alle Beteiligten und dazugelernt mit Sicherheit auch.


Alles rund um die Haselmaus und das Zwischenergebnis...



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